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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayGlückwunsch zum US-Geburtstag
Papst Leo – Neue Spitze gegen Trump?
Aktualisiert am 03.07.2026 - 23:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Papst Leo und Donald Trump: Das Verhältnis zwischen beiden ist angespannt. (Quelle: Reuters/Imago, Fotomontage: Axel Krüger/t-online)
Zum 250. Geburtstag der USA nimmt Papst Leo ein Video auf – und spricht ein heikles Thema an. Auch der New Yorker Bürgermeister gratuliert symbolträchtig.
Papst Leo XIV. hat seinem Heimatland, den USA, zum 250. Geburtstag eine Botschaft mit auf den Weg gegeben. Als "Sohn dieses großartigen Landes" bete er, dass die Ideale, die in der Unabhängigkeitserklärung ausgedrückt wurden, die USA weiter "in Einheit, Gerechtigkeit und Frieden" leiten würden. Das Kirchenoberhaupt wies aber auch auf die Geschichte der USA als Einwanderungsland hin – was als Spitze gegen US-Präsident Trump gesehen werden könnte, der massiv gegen Einwanderer vorgeht.
In seiner Botschaft betonte der Papst demnach, dass die USA zum Symbol für Freiheit wurden, weil das Land immer wieder Einwanderern und deren Kindern ermöglichte, die Zukunft des Landes mitzugestalten. Im vergangenen Jahr hatte Leo XIV. kritisiert, dass jemand [wie die Trump-Regierung, die Red.], die gegen Abtreibung ist, aber "mit der unmenschlichen Behandlung von Migranten einverstanden ist", nicht wirklich "für das Leben" sei. Das Weiße Haus hatte die Kritik scharf zurückgewiesen.
Er bete, dass der Geburtstag der Anlass sein könne, sich wieder auf die Ideale zu besinnen, die Amerika zu einem Land gemacht hätten, das Frieden und Wohlstand schätze und von Großzügigkeit und Herzensgüte geprägt sei.
Der Pontifex, der in der Vergangenheit mehrfach mit US-Präsident Donald Trump aneinander geraten war, betonte besonders das Bild der Einheit: "Einheit gab diesem Traum Stärke, der unter Gott die Vereinigten Staaten von Amerika entstehen ließ", sagte Leo. Trump und den Republikanern wird unter anderem von den Demokraten vorgeworfen, das Land zu spalten.
Mamdani übt indirekte Kritik in Geburtstagsnachricht
Auch der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani hat bei einer Rede anlässlich des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten die Einwanderungspolitik der Regierung von US-Präsident Donald Trump indirekt scharf kritisiert. "Wenn man sie fragt, wird Amerika weniger, je mehr Menschen es willkommen heißt", sagte Mamdani, der sich dabei auf "die Mächtigen" bezog und Trump nicht namentlich erwähnte. "Sie werden dir sagen, dass Amerika nur denjenigen gehört, die den richtigen Akzent haben oder die richtige Hautfarbe. Sie bestehen darauf, dass der Rest von uns dankbar sein sollte, die Erlaubnis zum Besuchen zu haben."
Mamdani – der Trump schon oft scharf kritisiert, sich aber auch mehrfach mit ihm getroffen hat – saß bei der Rede an einem Schreibtisch, den der erste US-Präsident George Washington (1732-1799) einst genutzt hatte. Umringt war er von eingebürgerten Einwanderern, die US-Flaggen hielten. Auch Mamdani selbst ist nicht in den USA geboren worden, sondern in Uganda, und bekam erst später im Leben die US-Staatsbürgerschaft.


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