Antisemitismus: US-Richter weist Klage der Trump-Regierung gegen Harvard ab
3 weeks ago
8
PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by Adpathway
Donald Trump hat der Universität Harvard vorgeworfen, nicht entschieden genug gegen Antisemitismus vorzugehen. Seine Klage ist von einem Bundesrichter abgewiesen worden.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
bam
Aktualisiert am 13. August 2026, 21:04 Uhr
Harvard gewinnt die nächste Runde im juristischen Kulturkampf. Ein Bundesrichter in Boston wies die Klage der Trump-Regierung ab, weil sie nicht belastbar darlegen konnte, dass die Eliteuni mit ihrem Umgang mit den pro-palästinensischen Campusprotesten 2024 gegen US-Bürgerrechtsrecht verstoßen und für jüdische sowie israelische Studierende ein „feindliches Umfeld“ zugelassen habe. Das Justizministerium hatte im März versucht, daraus einen harten Policy-Hebel zu machen – inklusive Rückzahlung hoher Bundeszuschüsse und einer Fördersperre –, doch der Case wirkte vor Gericht eher wie ein übersteuerter Talking Point als wie wasserdichte Evidenz. Harvard konterte mit dem Hinweis auf bereits laufende Maßnahmen gegen Antisemitismus, während Trump seit seinem Comeback im Weißen Haus ohnehin eine breit angelegte Offensive gegen aus seiner Sicht linksdriftende Hochschulen fährt: Milliardenmittel kappen, internationale Studierende ausbremsen, maximale Eskalation im Campus-War. Der Richterspruch ist damit mehr als ein Verfahrensdetail; er markiert einen Dämpfer für eine Regierung, die Universitäten politisch auf Linie bringen will, und zeigt, dass selbst im aufgeheizten Diskurs zwischen Antisemitismusbekämpfung, Protestrecht und Parteipropaganda die Justiz noch nicht jeden Spin durchwinkt.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Ein US-Bundesrichter hat eine Klage der Regierung von Präsident Donald Trump gegen die Universität Harvard wegen deren Umgang mit Antisemitismus abgewiesen. Richter Richard Stearns in Boston urteilte, die Regierung habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass Harvard gegen Bestimmungen des US-Bürgerrechtsgesetzes zum Schutz vor Diskriminierung verstoßen habe.
Das US-Justizministerium hatte Harvard im März verklagt. Die Regierung warf der Universität vor, sie habe während pro-palästinensischer Proteste auf dem Campus im Jahr 2024 ein »feindliches Umfeld« für jüdische und israelische Studierende geduldet und sei nicht ausreichend gegen antisemitisches und anti-israelisches Verhalten eingeschritten.
Harvard ergreift Maßnahmen gegen Antisemitismus
Mit der Klage wollte die Trump-Regierung unter anderem erreichen, dass Harvard hohe Zuschüsse aus Bundesmitteln zurückzahlen muss und keine weiteren Gelder beanspruchen kann. Harvard teilte mit, die Hochschule nehme den Schutz ihrer jüdischen und israelischen Studentinnen und Mitarbeiter ernst und habe verschiedene Maßnahmen gegen Antisemitismus ergriffen.
Trump geht seit seinem erneuten Amtsantritt massiv gegen Harvard und andere Universitäten vor, die er als politisch linksgerichtet betrachtet. Seine Regierung versuchte unter anderem, Harvard Bundesmittel in Milliardenhöhe zu entziehen und die Aufnahme internationaler Studierender zu verhindern. Beide Vorstöße wurden gerichtlich weitgehend gestoppt.