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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNachfolge für Awacs-Aufklärer
Die Nato bootet Trump aus
Aktualisiert am 03.07.2026 - 10:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Donald Trump (Archivbild): Der US-Präsident fordert mehr Einsatz von Europa, nun reagieren die Nato-Verbündeten. (Quelle: IMAGO/JONAS ROOSENS)
Die Nato ersetzt die Awacs-Flugzeuge mit ihrem charakteristischen Radar auf dem Rumpf. Die Entscheidung birgt Spannungen mit Trump auf der Gipfelrunde in Ankara.
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara deutet sich eine Auseinandersetzung der europäischen Allianz-Staaten mit US-Präsident Donald Trump an. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat sich das Bündnis auf eine europäische Lösung für das künftige Aufklärungsflugzeug der Allianz entschieden: Demnach sollen die Awacs-Flugzeuge des US-Herstellers Boeing durch das Modell GlobalEye des schwedischen Konzerns Saab ersetzt werden.
Die Entscheidung soll auf dem Nato-Gipfel am 7. und 8. Juli in Ankara besiegelt werden.
Die Flugzeuge vom Typ Awacs (Airborne Warning and Control System) waren 1982 in Dienst gestellt worden. Vierzehn Maschinen des Typs sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Geilenkirchen nahe Köln in Nordrhein-Westfalen stationiert. Mit ihrer Aufklärungstechnik und der charakteristischen Radaranlage auf dem Rumpf dienen sie zur Frühaufklärung. Die Reichweite des Fliegers auf Basis der Boeing 707 beträgt rund 9.000 Kilometer.
Als Nachfolgemodell für die Awacs standen die E-7 Wedgetail auf Basis der Boeing 737 aus den USA und das Modell GlobalEye des schwedischen Herstellers Saab zur Auswahl. Laut Reuters ist die Entscheidung nun für Saab gefallen.
Rückschlag auch im Luftkampf in der Ukraine
Der Beschluss birgt Eskalationspotenzial. Die Awacs-Nachfolge könnte die Spannungen zwischen den europäischen Staaten mit den USA "weiter vertiefen", analysiert Reuters. US-Präsident Donald Trump dringt zwar beharrlich auf einen höheren Verteidigungsbeitrag der europäischen Nato-Staaten. Er bilanziert den US-Bündnisbeitrag aber auch stark nach Kosten und Rendite. Das beinhaltet auch Bestellung der übrigen Nato-Staaten in den USA. So wurde auf dem Nato-Gipfel 2025 in Den Haag unter anderem das Programm Purl besiegelt: Prioritised Ukraine Requirements List, eine Liste von Militärgütern in Höhe von vier Milliarden Dollar, die Ukraine benötigt und welche die europäischen Bündnisstaaten bei US-Unternehmen bestellen wollen.


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