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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDas Kabinett hat die Bafög-Erhöhung ab dem Sommersemester 2027 gebilligt. Beschlossen wurde auch die »Frühstartrente«, ein staatlicher Zuschuss zur Altersvorsorge.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, epd, Reuters, tlf 12. August 2026, 12:24 Uhr
Das Bundeskabinett hat eine Reform der Ausbildungsfinanzierung auf den Weg gebracht. Ab dem Sommersemester 2027 soll laut dem beschlossenen Gesetzentwurf die Wohnkostenpauschale von 380 auf 440 Euro pro Monat steigen. Der sogenannte Bafög-Grundbedarf, der aktuell bei 475 Euro liegt, wird danach in zwei Schritten auf das aktuelle Niveau der Grundsicherung angehoben.
Zum Wintersemester 2027/28 soll die Pauschale auf 503 Euro und zum Sommersemester 2029 auf 563 Euro steigen. Auch das Schüler-Bafög wird angehoben. Der Gesetzentwurf soll im Herbst in Bundestag und Bundesrat beraten und verabschiedet werden.
Neben der Bafög-Reform beschloss die Regierung auch die sogenannte Frühstartrente von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD). Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der Bund für jedes Kind, das sechs Jahre alt wird, bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein Altersvorsorgedepot einzahlen, das die Eltern für das Kind eröffnen und in das sie zusätzlich selbst einzahlen können.
Los gehen soll es mit dem Jahrgang 2020, das Geld soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 ausgezahlt werden. Ziel ist es, die Altersvorsorge unabhängig vom Elternhaus zu gestalten. Das Geld soll automatisch an alle Kinder des entsprechenden Jahrgangs ausgezahlt werden. Die Erträge sind bis zum Beginn der Auszahlungsphase steuerfrei, ausgezahlt wird das geförderte Kapital grundsätzlich nicht vor Vollendung des 65. Lebensjahres.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.


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