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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDer bayerische Autokonzern BMW hat im zweiten Quartal deutlich weniger Autos verkauft. Vor allem in China liefen die Geschäfte schlecht, Zuwächse gab es in Europa.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, Reuters, bam Aktualisiert am 10. Juli 2026, 12:04 Uhr
Abstürzende Verkäufe in China haben die Absatzzahlen von BMW im zweiten Quartal ins Minus gedrückt. In den vergangenen drei Monaten lieferte der Münchner Konzern 590.962 Autos aus. Das waren 4,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie BMW weiter mitteilt. Vor einem Jahr hatte BMW für das zweite Quartal noch einen minimal steigenden Absatz vermeldet.
Vor allem in China lief es zuletzt sehr schlecht, mit dem dortigen Markt hatte BMW jüngst auch seine deutliche Gewinnwarnung begründet. Der Absatz fiel um 30 Prozent auf 117.815 Autos. Auch der Verkauf im Rest Asiens lief eher schlecht. Das konnten auch Zuwächse um 5,4 Prozent auf 260.173 Autos in Europa und um 9,5 Prozent auf 134.405 Autos in den USA nicht ausgleichen.
Bei den Konzernmarken zeigte sich vor allem Mini stark. Hier gab es ein Plus von 17 Prozent auf 81.035 verkaufte Autos. Die Kernmarke BMW schwächelte dagegen mit einem Minus von 7,7 Prozent auf nur noch 508.675 Autos.
Mehr verkaufte E-Autos
»Trotz weltweiter Herausforderungen konnten wir in den USA und Europa unseren Absatz steigern«, sagt Vertriebsvorstand Jochen Goller. Für die neue iX3-Klasse sei man auf Kurs für 100.000 Auftragseingänge. Im zweiten Quartal lieferte BMW 116.807 vollelektrische Fahrzeuge der Marken BMW und Mini an Kunden aus, das entspricht einem Plus von 5,2 Prozent. In Deutschland sei BMW im Quartal auf den zweiten Platz bei den Zulassungen für vollelektrische Fahrzeuge aufgestiegen.
Der Münchner Autobauer hatte erst im Juni seine Gewinnprognose gekappt. Statt eines moderaten Dämpfers sagte er für das Gesamtjahr nun einen Rückgang des Vorsteuergewinns um mehr als 15 Prozent voraus.
Im Vergleich zu seinen beiden großen deutschen Konkurrenten Mercedes und Audi steht es um BMW den aktuellen Zahlen zufolge etwas besser. Mercedes hatte am Mittwoch für das zweite Quartal einen Rückgang um 6 Prozent auf 511.900 Autos gemeldet, Audi aktuell einen Rückgang um gut 8 Prozent auf 367.139.


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