Erdbeben: Kolumbiens Präsident bittet Trump um Aussetzung von Zöllen
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Donald Trump unterstützte Abelardo de la Espriella im Wahlkampf. Nun ersucht Kolumbiens neuer Staatschef die USA um Hilfe – wegen des Erdbebens mit mehr als 290 Toten.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
mp
16. August 2026, 2:21 Uhr
Artikelzusammenfassung
Kolumbien ringt nach dem Beben ums Überleben. Präsident Abelardo de la Espriella bat Donald Trump auf X, die jüngst erhöhten US-Zölle auszusetzen, damit heimische Unternehmer in dieser akuten Krisenlage nicht auch noch ökonomisch unter die Räder kommen. Zuvor hatte das Erdbeben der Stärke 7,4 das Land erschüttert, mindestens 294 Menschen getötet, fast 4.000 verletzt und Hunderte in der Schwebe des Vermisstseins zurückgelassen – eine humanitäre Schockwelle, die weit über die Epizentren hinausreicht. Politisch ist der Move brisant: Der erst vor rund einer Woche vereidigte rechte Hardliner, Nachfolger des linken Gustavo Petro und im Wahlkampf von Trump gepusht, testet nun früh die Belastbarkeit dieser transatlantischen Connection. Dass die US-Abgaben Ende Juli von zehn auf 12,5 Prozent stiegen, Kaffee und Öl aber als Sonderfälle durchs Raster fielen, zeigt nebenbei, wie gnadenlos selbst im Katastrophenmodus noch Zollpolitik, Machtarithmetik und Exportlogik den Takt vorgeben.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Kolumbiens Präsident Abelardo de la Espriella hat US-Präsident Donald Trump angesichts des schweren Erdbebens in seinem Land um eine Aussetzung von Zöllen gebeten. Damit sollten die kolumbianischen Unternehmer, die aufgrund der Folgen des Erdbebens schwierige Zeiten durchlebten, entlastet werden, teilte De la Espriella am Samstag im Onlinedienst X mit.
Die US-Zölle auf kolumbianische Produkte waren Ende Juli von zehn auf 12,5 Prozent gestiegen, mit wenigen Ausnahmen wie Kaffee und Öl.