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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayAktualisiert am 15.08.2026 - 15:35 UhrLesedauer: 4 Min.

Oman und Iran verhandeln über Schifffahrt in der Meerenge. (Archivbild) (Quelle: Wen Xinnian/Xinhua/dpa/dpa-bilder)
Während US-Präsident Trump mit einer Übernahme der Straße von Hormus kokettiert, gehen die Angriffe auf zivile Schiffe weiter. Dabei sollte in diesen Tagen ein finales Abkommen stehen.
Auch rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington scheint ein Ende des Iran-Krieges in weiter Ferne. Statt wie geplant Fortschritte in der Frage des iranischen Atomprogramms zu erzielen, provozierte US-Präsident Donald Trump am Abend mit der Ankündigung einer Übernahme der Straße von Hormus. Der Iran weist die Pläne zurück und stellt die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA offen infrage.
Derweil läuft an diesem Wochenende die Frist aus, binnen derer die USA und Teheran Verhandlungen etwa über das iranische Atomprogramm abschließen wollten. Gegen die Waffenruhe und weitere Punkte des Abkommens war in den vergangenen Wochen allerdings mehrfach verstoßen worden.
Aus pakistanischen Sicherheitskreisen hieß es zuletzt, die Waffenruhe solle verlängert werden - um weitere 60 oder gar 90 Tage. Bisher ist demnach aber nicht entschieden, ob diese neuerliche Waffenruhe öffentlich kommuniziert werde. Pakistan ist Vermittler in dem Konflikt.
Trump will Meerenge zu US-Territorium erklären
Trump hatte zuvor Öl ins Feuer gegossen und angekündigt, die Straße von Hormus als US-Territorium auszuweisen. "Sobald wir den Iran besiegt haben - der gerade eine vernichtende Niederlage erleidet -, werde ich die Hormus-Straße zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären", sagte er bei einem Wahlkampfauftritt.
Nähere Angaben dazu machte Trump zunächst nicht. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas und zudem zentraler Streitpunkt zwischen Washington und Teheran.
Der Iran wies die Pläne entschieden zurück. "Die Straße von Hormus lässt sich weder per Tweet noch mit einem Flugzeugträger, noch durch einen Befehl oder eine Wahlkampfrede einnehmen", schrieb Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X. Der Iran fürchte weder Drohungen noch lasse er sich von Machtdemonstrationen einschüchtern.
Gharibabadi schrieb weiter, die USA müssten akzeptieren, eine strategische und schwere Niederlage erlitten zu haben. "Die Straße von Hormus gehörte dem Iran, gehört dem Iran und wird dem Iran gehören."
Weiterhin keine Regelung zur Straße von Hormus
Zudem endet die Frist, in der der Iran sich zu einer gebührenfreien Durchfahrt der Straße von Hormus verpflichtet. Wie die Schifffahrt in der strategisch wichtigen Meerenge danach geregelt sein soll, ist Gegenstand von Verhandlungen zwischen Iran und Oman. Der Oman berichtete zwar von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung wurde allerdings bisher nicht verkündet. Nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen steht diese allerdings bevor.


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