Proteste gegen Alice Schwarzer: "Dass man mich wirklich zum Schweigen bringen will, das ist neu"
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Bei einer Lesung von Alice Schwarzer haben Protestierende die Bühne gestürmt. Hier spricht die Frauenrechtlerin über den Vorfall und die heutige Debattenkultur.
9. März 2026, 19:59 Uhr
Artikelzusammenfassung
Alice Schwarzer wurde bei einem Auftritt im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg von Protestierenden gestört und sogar von der Bühne gedrängt. Theaterleitungen stehen unter Druck, Gäste wie Schwarzer einzuladen, da Proteste und Tumulte drohen. Die Kritik richtet sich gegen Schwarzers Positionen zu Transpersonen und Sexarbeiterinnen, die von einigen als menschenfeindlich angesehen werden. Trotzdem plädiert Schwarzer für offene Diskussionen und kritisiert die Woke-Bewegung für ihre Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen. Der Vorfall in Hamburg könnte ein Wendepunkt sein, um mehr Dialog und weniger Lärm in gesellschaftlichen Debatten zu fördern.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
DIE ZEIT: Frau Schwarzer, Sie sind am Sonntag im Deutschen Schauspielhaus
in Hamburg aufgetreten und sollten von der Bühne gejagt werden. Was war da los?
Alice Schwarzer: Die Theaterleitung war zuvor schon in einem offenen Brief aufgefordert worden, mich wieder auszuladen. Und dem hat das Theater würdevoll widerstanden, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber in heutigen Zeiten in der Tat nicht mehr so selbstverständlich ist. Es gibt durchaus Theater, die mich und andere gar nicht mehr einladen oder ihre Einladung aus Furcht vor Tumulten zurückziehen. Gut, mir kann natürlich so eine Folklore keinen Schrecken einjagen.