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Orgo-Life the new way to the future Advertising by Adpathway"Die Situation ist hoffnungslos"
Putin kassiert den nächsten Tiefschlag
Aktualisiert am 07.07.2026 - 06:48 UhrLesedauer: 3 Min.

Angehöriger der Rebellenallianz in Mali neben dem Wrack eines russischen Militärhubschraubers: Am Wochenende haben Islamisten dort eine Offensive gestartet. (Quelle: Screenshot/X@SaladinAlDronni)
Russische Söldner sollen eine Machtübernahme von Islamisten in Westafrika aufhalten. Doch nun geraten Putins Truppen in Mali massiv unter Druck.
Es galt als strategischer Sieg Russlands gegen den Westen, als sich die französischen Truppen 2022 und Ende 2023 auch die Bundeswehr aus Mali zurückzogen. Im Kampf gegen islamistische Rebellen, die das westafrikanische Land erobern und in ein Kalifat verwandeln wollen, setzte die Militärjunta in der Hauptstadt Bamako stattdessen auf russische Söldner.
Putins Afrikakorps, hervorgegangen aus der berüchtigten Gruppe Wagner, sollte den Vormarsch der Tuareg und ihrer Verbündeten von Norden her aufhalten. Doch nun kämpfen die russischen Söldner im Land wohl nur noch um ihr eigenes Überleben.
Tuareg und Islamisten starten Offensive in Mali
Seit Samstag setzt die vom Reitervolk der Tuareg angeführte Rebellengruppe FLA die malische Armee und ihre russischen Verbündeten mit Angriffen an mehreren Orten massiv unter Druck. Gemeinsam mit Kämpfern des regionalen Al-Kaida-Ablegers Dschamaat Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) greifen die Tuareg die Städte Anéfis, Aguelhoc und Gao im Norden sowie Sevare im Zentrum und Kenioroba südlich der Hauptstadt Bamako an. Die Militärregierung in Bamako behauptet, die Lage sei unter Kontrolle – Berichte in sozialen Medien zeichnen aber ein anderes Bild.
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Erst vor zwei Monaten mussten die Russen ihren Außenposten in der nordmalischen Stadt Kidal räumen. Nun steht wohl auch ihr Lager im weiter südlich gelegenen Anéfis vor dem Fall, wie der polnische Forscher und Regionalexperte Paweł Wójcik berichtet. Wójcik beobachtet die Lage in Mali seit vielen Jahren, auch anhand von Telegramkanälen der Rebellengruppen im Land. Wójciks jüngste Berichte zeichnen ein düsteres Bild von der Lage der Russen im Norden Malis.
"Die Situation ist hoffnungslos, JNIM und FLA kommen"
So teilte Wójcik am Sonntag Luftaufnahmen vom Lager der Russen und der malischen Armee in Anéfis. Aufgenommen wurden die Bilder offenbar von einer Überwachungsdrohne der angreifenden Islamisten. Sie zeigen Einschläge von Artilleriegeschossen und flüchtende Soldaten in dem Lager:
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Wójcik schreibt dazu: "Die Situation ist hoffnungslos, JNIM und FLA kommen." Ihm zufolge könnten die Angreifer das Lager in Anéfis jetzt nach Belieben mit Mörsern und Kamikazedrohnen angreifen. Viele russische Fahrzeuge seien bereits zerstört. "Die Verluste der Russen dürften erheblich sein", so der Forscher. Doch die Offensive der Tuareg und der Islamisten bedroht offenbar nicht nur die russische Präsenz im Norden Malis.


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