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RLP-Wahl 2026: Das sind die Spitzenkandidaten der Parteien

3 months ago 17

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Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Die Spitzenkandidaten der Parteien


Aktualisiert am 17.03.2026 - 18:11 UhrLesedauer: 3 Min.

SWR-Sendung "Rheinland-Pfalz wählt - die Wahlarena"Vergrößern des Bildes

Alexander Schweitzer (l, SPD) und Gordon Schnieder (CDU) sind Spitzenkandidaten ihrer Parteien für die Rheinland-Pfalz-Wahl. Wer die anderen Kandidaten sind und wofür sie stehen. (Quelle: Andreas Arnold/dpa/dpa-bilder)

Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Die Parteien in Rheinland-Pfalz haben ihre Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2026 nominiert. Wer sind sie?

Der Wahlkampf um die Hoheit in Mainz geht in die heiße Phase. Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wird nicht nur das Parlament neu gewählt, es geht auch um die Besetzung des Ministerpräsidentenpostens.

Das Rennen zwischen SPD und CDU gestaltet sich zum Wahlkrimi, doch auch die AfD ist ein wichtiger Faktor. Zudem könnten Linke und Freie Wähler in den Mainzer Landtag einziehen. t-online gibt einen Überblick über die Spitzenkandidaten der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026.

SPD-Kandidat Schweitzer will im Amt bleiben

Für die SPD geht der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer an den Start zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Der 52-Jährige ist verheiratet und hat drei Kinder. Mit seiner Familie lebt er in Landau in der Südpfalz. Mit 16 Jahren trat Schweitzer den Jusos Rheinland-Pfalz bei. Bereits 1993 wurde er stellvertretender Landesvorsitzender, zwei Jahre später dann Landesvorsitzender. Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im Jahr 2006 zog Schweitzer, der inzwischen ein Jurastudium absolviert hatte, erstmals in den Landtag ein.

Schweitzer wurde drei Jahre später von seinem Mentor, dem damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) zum Staatssekretär im Wirtschaftsministerium gemacht. 2013 ernannte ihn Malu Dreyer zum Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Bei ihrem Rücktritt im Juli 2024 übergab Dreyer Schweitzer die Staatskanzlei.

CDU-Kandidat will erstmals seit 35 Jahren die SPD einholen

Der Oppositionsführer soll die CDU nach 35 Jahren wieder in Regierungsverantwortung bringen. Der 50-jährige Gordon Schnieder stammt aus einer politischen und katholisch geprägten Familie. Bereits sein Vater war Lokalpolitiker der CDU. Zusammen mit drei Geschwistern wuchs er im Landkreis Vulkaneifel auf. Sein älterer Bruder ist Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder von der CDU.

1991, im Alter von 16 Jahren, trat Schnieder der CDU bei und engagierte sich auf kommunaler Ebene. Mit 29 Jahren wurde er in den Kreistag Vulkaneifel gewählt. Von 2014 bis 2019 war er Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde Birresborn. 2016 zog Schnieder nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz in den Mainzer Landtag ein. 2023 wurde er zudem Chef der CDU-Landtagsfraktion und 2024 Landesvorsitzender seiner Partei in Rheinland-Pfalz.

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