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Putin beim Afrika-Gipfel: Weltordnung sei "unumkehrbar"
Aktualisiert am 28.10.2026 - 18:19 UhrLesedauer: 1 Min.

Wladimir Putin: Russland empfängt Vertreter afrikanischer Staaten zu einem Gipfel in Moskau. (Quelle: IMAGO/Gavriil Grigorov)
Russland sieht Afrika als "natürlichen Verbündeten" gegen den Westen. UN-Generalsekretär Guterres setzt bei einer wichtigen Personalentscheidung auf einen russischen Diplomaten. Alle Nachrichten im Newsblog.
Wichtige Updates
Heute 09:40 Uhr
UN-Chef ernennt russischen Diplomaten in Führungsposition
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Russland schränkt mobiles Internet in Moskau ein – das ist der Grund
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Gouverneur: Zwei Tote bei Drohnenangriff auf russische Region Woronesch
Putin umwirbt afrikanische Staaten bei Gipfel in Moskau
Der Kreml hat Vertreter von mehr als 40 afrikanischen Staaten zum dritten Russland-Afrika-Gipfel in Moskau empfangen und eine engere wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit in Aussicht gestellt. "Wir sind natürliche Verbündete beim Aufbau einer multipolaren Weltordnung", sagte Kreml-Berater Juri Uschakow am Mittwoch zum Auftakt des zweitägigen Treffens. Nach russischen Angaben nehmen auch 22 afrikanische Staats- und Regierungschefs an der Konferenz teil. Es ist der dritte Gipfel dieser Art seit 2019.
Auf einem Wirtschaftsforum mit tausenden Teilnehmern aus Russland und Afrika betonte Kremlchef Wladimir Putin, dass der Wandel zu einer multipolaren Weltordnung "unumkehrbar" sei. Mit Blick auf den Westen sagte er: "Die Zeit, in der das Schicksal ganzer Kontinente von einem engen Block von Staaten bestimmt wurde, ist unwiderruflich vorbei."
UN-Chef ernennt russischen Diplomaten in Führungsposition
UN-Generalsekretär António Guterres hat den russischen Botschafter Gleb Desjatnikow zum stellvertretenden Generalsekretär für Minenräumung und Polizei im UN-Department für Friedenssicherungseinsätze ernannt. Die UN begründeten die Personalentscheidung mit Desjatnikows langjähriger Erfahrung. Der Diplomat verfüge über "mehr als 35 Jahre Erfahrung in internationalen Beziehungen, politischen Angelegenheiten und Sicherheitsfragen", hieß es. Seit 2018 ist er russischer Botschafter in Jordanien und spricht fließend Arabisch und Englisch.
Im März 2022 verurteilte die UN-Generalversammlung den russischen Angriff auf die Ukraine und forderte den Abzug russischer Truppen. Ukrainische Diplomaten hatten daraufhin gefordert, russische Staatsangehörige aus Führungspositionen und sicherheitsrelevanten Ämtern der UN zu entfernen. Guterres hält mit der Ernennung Desjatnikows jedoch daran fest, russische Diplomaten in leitenden Funktionen der Organisation einzusetzen.
Ukraine: Fünf Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Charkiw
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die nordostukrainische Großstadt Charkiw sind fünf Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten sei auch ein vierjähriges Kind, teilt der ukrainische Katastrophenschutz auf dem Messengerdienst Telegram mit. Ein durch den Angriff ausgelöster Großbrand sei gelöscht worden.
Trump kündigt "sehr bald" Treffen mit Putin und Selenskyj an
US-Präsident Donald Trump hat ein baldiges Treffen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj angekündigt. "Es wird sehr bald ein Treffen geben", sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten. "Ich glaube, dass dabei große Fortschritte erzielt werden könnten", fügte er mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen hinzu, den seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Krieg zu beenden.
Ukraine fordert Forschungsboykott gegen Russland
Das ukrainische Ministerium für Bildung und Wissenschaft hat gemeinsam mit dem Ministerium für digitale Transformation an die internationale Wissenschaftsgemeinschaft appelliert, die institutionelle Zusammenarbeit mit russischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen einzustellen. Betroffen seien insbesondere gemeinsame Forschung, wissenschaftliche Veröffentlichungen und redaktionelle Tätigkeiten, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform.
In einem offenen Brief betonen die Ministerien, Russland greife weiterhin systematisch die ukrainische wissenschaftliche Infrastruktur an, während russische Einrichtungen weiterhin Zugang zu internationalen Forschungsnetzwerken, akademischen Publikationen und wissenschaftlichen Ressourcen hätten.
Melania Trump: Waffenruhe wird ausgeweitet
Die auf die ukrainische Stadt Oleschky begrenzte Waffenruhe ist nach den Worten der amerikanischen First Lady Melania Trump ausgeweitet worden. Sie gelte nun über die Stadt hinaus innerhalb der Region Cherson, teilt Melania Trump in den sozialen Medien mit. "Der Zeitplan wurde um zwei Tage vorgezogen, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und die Lieferung lebenswichtiger humanitärer Hilfe zu erleichtern", erklärt Melania Trump. "Das geografische Gebiet der Waffenruhe wurde über Oleschky hinaus in die Region Cherson ausgeweitet, um den humanitären Konvois einen sicheren Durchgang zu ermöglichen."
Frankreich schickt Aufklärungsflugzeug nach Rumänien
Frankreich verlegt vorübergehend ein Seeaufklärungsflugzeug nach Rumänien, um Gefahren für die Schifffahrt zu erkennen und kritische Energieinfrastruktur im Schwarzen Meer zu schützen. Die Maschine vom Typ Atlantique 2 absolviert nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums bis zum 6. November Überwachungsmissionen über dem westlichen Teil des Binnenmeeres. In den vergangenen drei Wochen sind vor den Küsten der Nato-Mitglieder Rumänien und Bulgarien mindestens acht Frachtschiffe getroffen worden. Dabei sind etwa 34 Seeleute ums Leben gekommen oder gelten als vermisst. Rumänische Kampfjets hatten zwei russische Drohnen über den eigenen Hoheitsgewässern abgeschossen, woraufhin die Nato eine Verstärkung der Überwachung in der Region ankündigte.


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