Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund will auch mit einer Stimme Mehrheit regieren
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CDU, SPD, Grüne und Linke hatten Sondierungen mit der AfD in Sachsen-Anhalt abgelehnt. Die Partei führt laut Ulrich Siegmund dennoch Gespräche mit mehreren Abgeordneten.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
spr
10. September 2026, 22:46 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die AfD lotet nach ihrem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt eine Regierung auch mit knapper Mehrheit aus. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sagte in Magdeburg, die Partei wolle vor allem ihre Kernpunkte durchsetzen und notfalls auch mit nur einer Stimme Vorsprung regieren. Zuvor hatte die AfD die Landtagswahl am Sonntag mit 43,8 Prozent klar gewonnen und stellt nun mit 39 Abgeordneten die größte Fraktion. Weil sie die absolute Mehrheit verfehlte, sucht sie Gespräche mit Abgeordneten anderer Parteien, um eine Regierungsbildung möglich zu machen. CDU, SPD, Grüne und Linke schließen eine Zusammenarbeit mit der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD aus, während nur das BSW ein Sondierungsangebot nicht zurückwies.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Die AfD hat sich nach ihrem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt offen für eine mögliche Regierung mit knapper Mehrheit gezeigt. »Unser Ziel ist es, eine Regierung zu bilden, die so stabil wie möglich ist«, sagte der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in Magdeburg. Es gehe der Partei allerdings vor allem darum, ihre Kernpunkte setzen zu können. »Natürlich regieren wir auch bei einer Stimme mehr.«
Die AfD hatte die Landtagswahl am Sonntag deutlich mit 43,8 Prozent vor allen anderen Parteien gewonnen und stellt mit 39 Abgeordneten die größte Fraktion. Da die Partei allerdings die von ihr angestrebte absolute Mehrheit bei der Wahl verfehlte, gestaltet sich die Regierungsbildung schwierig.
Die AfD führe Gespräche mit »Abgeordneten unterschiedlicher Parteien«, sagte Siegmund. CDU, SPD, Grüne und Linke hatten jede Kooperation mit der vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD allerdings ausgeschlossen. Auch ein Sondierungsangebot der AfD lehnten alle Parteien bis auf das BSW ab.