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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayEmmanuel Macron und Mohammed bin Salman teilen eine Leidenschaft für »Dragon Ball«. Bei Paris soll mit saudischem Geld ein von der Serie inspirierter Park entstehen.
Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AFP, bda 24. August 2026, 20:09 Uhr
Saudi-Arabien will in einen Manga-Vergnügungspark nahe Paris investieren. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung wurde am Rande des Besuchs des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Paris unterzeichnet, wie das französische Präsidialamt mitteilte. Staatspräsident Emmanuel Macron empfing bin Salman im Élysée-Palast.
Insgesamt sieht das sechs Milliarden Euro schwere Investitionsprojekt den Bau von drei Vergnügungsparks vor – davon soll sich einer thematisch an die erfolgreiche Animeserie Dragon Ball anlehnen. Das Vorhaben soll ähnliche Ausmaße haben wie das Disneyland Paris und etwa 22.000 Arbeitsplätze schaffen. Der Themenpark soll in der Nähe von Cergy-Pontoise nordwestlich von Paris entstehen.
Die Idee zum Projekt geht auf einen Besuch Macrons in Saudi-Arabien im vergangenen Jahr zurück. Damals hätten er und bin Salman festgestellt, dass sie eine Begeisterung für die Serie Dragon Ball Z teilten, sagten Berater des französischen Staatschefs. Bei Macrons Treffen mit dem saudi-arabischen Kronprinzen in Paris ging es nach Angaben des französischen Präsidialamts vor allem um die »regionalen Herausforderungen« im Nahen Osten und in der Golfregion. Anschließend war die Unterzeichnung mehrerer Wirtschaftsabkommen geplant.
Frankreich hat sich in den vergangenen Jahren an Saudi-Arabien angenähert. 2025 organisierten beide Länder unter dem Dach der UN eine internationale Konferenz zur Zweistaatenlösung im Nahen Osten. Eine ebenfalls gemeinsam geplante Libanonkonferenz ist wegen der angespannten Lage auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Parisbesuch bin Salmans löste heftige Kritik aus. Mehrere Journalistengewerkschaften verwiesen auf eine »direkte Verantwortung«, die US-Geheimdienste bin Salman im Fall um die Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi zugeschrieben hätten.
Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen sind derzeit 18 Journalisten in Saudi-Arabien inhaftiert. Im vergangenen Jahr seien in Saudi-Arabien zudem 356 Menschen hingerichtet worden.


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