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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNach einem Treffen mit dem Bildungsminister distanzieren sich Vertreter der Schulproteste von Gewalt. Schüler und Gewerkschaften wollen die Proteste weiterführen.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, thor Aktualisiert am 2. Oktober 2026, 22:20 Uhr
Vertreter französischer Gymnasien haben sich nach Ausschreitungen bei den Schulprotesten von Gewalt distanziert. »Es gibt Szenen der Gewalt, die absolut widerlich sind«, sagte Nathanaël Combray von der Organisation »Renouveau Lycéen«, die gemeinsam mit anderen Organisationen die Interessen der Schüler vertritt, nach einem Gespräch mit Bildungsminister Édouard Geffray.
Combray rief die Gymnasiasten dazu auf, sich verantwortungsvoll zu verhalten. Demnach sollten sie sich keiner Bewegung anschließen, die der eigenen Sache schade. Louis Letoublon von der Organisation »Les Lycéens« sagte, die Taten würden nicht von Gymnasiasten, sondern von Außenstehenden begangen.
Mehrfach war es am Rande der Proteste zu Gewalt gekommen. Tausende junge Menschen wurden festgenommen. Die Behörden werfen ihnen unter anderem Sachbeschädigung und Angriffe auf Einsatzkräfte vor. Am Freitag sorgte ein Video für Entsetzen, das zeigt, wie ein Polizist zu Boden geworfen und getreten wird. Gleichzeitig riefen Schülervertreter dazu auf, weiter zu protestieren.
Auch Ryad Rani von der Gewerkschaft USL rief dazu auf, die Proteste fortzuführen. Da der Minister keine konkreten Ankündigungen gemacht habe, werde man nicht lockerlassen. Mehrere Bildungsgewerkschaften wollen einen für Dienstag geplanten Protesttag der Gymnasiasten unterstützen, möglicherweise auch durch Streiks.


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