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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayAlexander Zverev hat das Wimbledon-Finale verloren. Der deutsche Tennisspieler unterlag dem Weltranglistenersten und Titelverteidiger Jannik Sinner in vier Sätzen.
Quelle: DIE ZEIT, jfw 12. Juli 2026, 20:57 Uhr
Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat das Finale im Herren-Einzel von Wimbledon verloren. Der French-Open-Sieger verlor das Endspiel des wohl wichtigsten Tennisturniers im Südwesten Londons nach vier Sätzen mit 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6. Damit verpasste Zverev seinen zweiten Grand-Slam-Titel nur fünf Wochen nach dem Premieren-Triumph in Paris.
Der Deutsche gewann einen knappen ersten Satz im Tiebreak nach einer unerreichbaren Vorhand. Jubelnd ging Zverev in die Knie. Danach wendete sich allmählich das Blatt, weil sich Sinner steigerte. Der Italiener entschied den zweiten Satz im Tiebreak für sich. Die Sätze drei und vier holte Sinner vor dem Tiebreak. Zverev gelang im gesamten Spiel kein Break.
Trotz seiner selbstbewussten Verfassung und seinem gewandelten offensiveren Spiel kassierte Zverev die zehnte Niederlage in Serie gegen Sinner. Der Italiener triumphierte zum zweiten Mal hintereinander in Wimbledon, nachdem er in den früheren Runden des Turniers nicht immer mit seinen Leistungen überzeugt hatte und verwundbar schien. Sinner holte nun seinen fünften Grand-Slam-Titel.
Nach zahlreichen Rückschlägen in Wimbledon in den vergangenen Jahren hatte der Hamburger den Schwung aus Paris mitgenommen. Mit herausragenden Schlägen, Entschlossenheit und aggressivem Spiel setzte Zverev den Weltranglistenersten zunächst unter Druck.
Merz verfolgt Wimledon-Finale auf der Tribüne
Auf der Tribüne verfolgten wie im jedem Jahr viele Prominente das Finalspiel. Prinzessin Kate und Prinz William sowie ihre Kinder George und Charlotte sowie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sahen, wie Zverev am wichtigsten Tag seines Wimbledon-Wegs einen erfolgreichen Start hinlegte. Mit seinen Aufschlägen brachte er das Publikum mehrmals zum Raunen.
»Jannik, ich mag dich nicht mehr«, sagte Zverev mit einem Schmunzeln über seinen Angstgegner Sinner im Interview nach dem Spiel: »Er hat einmal mehr gezeigt, warum er der beste Spieler der Welt ist.«
So sah es auch Ex-Wimbledonsieger Michael Stich als Experte bei Prime Video. »Er spielt gegen den besten Spieler der Welt, der einmal mehr zeigt, warum er da steht«, sagte die deutsche Tennislegende als TV-Experte und fügte hinzu: »Wenn man alle vier Sätze nimmt: Ich glaube, dann ist es schon so, dass Jannik vielleicht für zwei, drei, vier Prozent der etwas bessere und konstantere Spieler war.«
Zverev war der erste Deutsche im Finale des wichtigsten Tennisturniers der Welt seit Boris Becker im Jahr 1995. Der letzte deutsche Sieg im Herreneinzel von Wimbledon gelang 1991 Michael Stich.
Erst vor fünf Wochen hatte Zverev bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war, als Zverev 2021 in Tokio die olympische Goldmedaille holte.


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