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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
Selenskyj macht Vorschlag – Kreml lehnt ab
Aktualisiert am 29.06.2026 - 01:40 UhrLesedauer: 36 Min.
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Video: Bei den Angriffen kommen Drohnen zum Einsatz.
Putin beklagt westliche Sanktionen. Wegen ukrainischer Angriffe muss der Kreml-Diktator ein Krisentreffen einberufen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Montag, 29. Juni
Ukraine: Fünf Tote bei russischen Angriffen
Bei russischen Angriffen im Südosten und Nordosten der Ukraine wurden nach Angaben örtlicher Behörden mindestens fünf Menschen getötet. In der südöstlichen Stadt Saporischschja kamen zwei Menschen ums Leben, 16 weitere wurden verletzt, teilt der regionale Gouverneur Iwan Fedorow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. In der nordöstlichen Grenzregion Charkiw kam eine Person bei einem Raketenangriff auf die Stadt Smijiw ums Leben, acht weitere wurden verletzt, darunter zwei Kinder, erklärt Gouverneur Oleh Synjehubow. Zudem starb nach Polizeiangaben ein Beamter bei der Evakuierung von Anwohnern in einer anderen Gemeinde der Region. In der ebenfalls an Russland grenzenden Region Sumy wurde nach Angaben des dortigen Gouverneurs eine ältere Frau getötet.
Ukraine macht weitreichenden Vorschlag – Putin lehnt ab
Der russische Präsident Wladimir Putin weist einen nach seinen Worten von der Ukraine vorgeschlagenen gegenseitigen Verzicht auf Langstreckenangriffe zurück. Moskau betrachte den Vorstoß als Ablenkungsmanöver von dem Ziel, vier ukrainische Regionen vollständig einzunehmen, sagt Putin in einem Fernsehinterview. Der Vorschlag werde nur gemacht, da die russischen Gegenschläge tief ins ukrainisches Gebiet "viel stärker, wirkungsvoller und, ehrlich gesagt, zerstörerischer" seien. Russland habe nicht die Absicht, "das Kiewer Regime zu retten". Die ukrainischen Angriffe sollten die russischen Streitkräfte lediglich von der vollständigen Einnahme des Donbass sowie der Regionen Saporischschja und Cherson ablenken.
Sonntag, 28. Juni
Putin beruft Krisenstab ein
Der autoritär regierende Präsident Russlands, Wladimir Putin, hat eine Krisensitzung zu den aktuellen russischen Versorgungsproblemen mit Treibstoff einberufen. Zuallererst müssten die Auswirkungen der wiederholten ukrainischen Angriffe gegen Raffinerien und anderen Objekten der Erdölindustrie abgefedert werden, sagte der Autokrat in Moskau. "Wir müssen die Folgen terroristischer Anschläge auf unsere zivilen Einrichtungen und die Infrastruktur reduzieren", wurde er von der Staatsagentur Tass zitiert. Unterdessen verschäft sich die wirtschaftliche Lage im Land weiter. Mehr dazu lesen Sie hier.
Polen befürchtet russische Übergriffe an Nato-Ostflanke
Die polnische Führung sieht ein wachsendes Risiko russischer Provokationen an der Nato-Ostflanke. "Wir sehen die Ereignisse in der Ukraine und dass der Krieg für Russland derzeit nicht gut läuft. Das ist ein Grund zur Besorgnis, dass Moskau die Situation weiter eskalieren könnte", sagte der Chef des polnischen Auslandsgeheimdienstes, Oberst Pawel Szota, der Zeitung "Rzeczpospolita".


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