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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
Russische Drohne trifft Passagierzug nahe Odessa – Tote
Aktualisiert am 13.08.2026 - 11:27 UhrLesedauer: 14 Min.

Ukrainischer Zug (Symbolbild): Ein Zug wurde getroffen. (Quelle: IMAGO/Kotenko Yevhen/Ukrinform/ABACA/imago)
Nahe einem Putin zugeschriebenen Anwesen schlagen Drohnen ein. Nahe Odessa attackiert Russland einen Personenzug. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Donnerstag, 13. August
Tote nach russischem Angriff auf Personenzug nahe Odessa
Bei einem russischen Angriff auf einen Passagierzug in der Region Odessa im Süden der Ukraine sind nach offiziellen Angaben der Lokführer und sein Kollege getötet worden. Die 340 Passagiere würden in Sicherheit gebracht, teilte die ukrainische Bahn mit. Es habe sich um einen Drohnenangriff gehandelt.
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Der Drohnenpilot müsse gewusst haben, dass es sich um einen zivilen Zug handelte, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Medien. Dazu veröffentlichte er ein Video, das Feuer und Zerstörung an einem Teil des Zugs zeigt. Selenskyj sprach von nächtlichen russischen Angriffen in elf Regionen des Landes. Einmal mehr forderte er mehr Hilfe bei der Flugabwehr und mehr Druck auf Russland.
Russland weitete seine Angriffe in den vergangenen Wochen auf zivile Ziele in der Ukraine stark aus.
Ukraine trifft Raffinerie und Logistikhub im russischen Hinterland
Die ukrainischen Streitkräfte haben bei neuen Drohnenangriffen tief im russischen Hinterland eine weitere Ölraffinerie und ein Lager des größten russischen Versandhändlers Wildberries in Brand gesetzt. Zwei Menschen seien in der Stadt Salawat verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der Chef der Republik Baschkortostan, Radij Chabirow, mit. Medien berichteten zudem von einem Drohnenangriff und einem Brand in einer Ölraffinerie des Energieriesen Gazprom.
Die Ukraine attackiert seit Tagen Zentren des russischen Versandhändlers. Russland warf der Ukraine einen weiteren "Terroranschlag" gegen zivile Infrastruktur vor. Die Ukraine erklärte, dass Wildberries russischen Kriegszwecken diene. Beobachter sehen in den Angriffen den Versuch Kiews, die Lage in Russland durch zunehmende wirtschaftliche Probleme zu destabilisieren.
Ukrainische Drohnen-Truppe schlägt US-Einheit in Manöver
Ein Drohnen-Team der ukrainischen Armee hat Soldaten der 3. US-Panzerbrigade bei einem Manöver auf einem Truppenübungsplatz in Deutschland vernichtend geschlagen. Das berichtet das "Wall Street Journal". Die Lehrstunde befeuert eine Debatte über die Rüstungsschwerpunkte der Nato-Armeen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Russland blockiert Getreideexporte – UN-Agentur warnt
Die Blockade ukrainischer Getreideexporte durch Russland treibt weltweit die Getreidepreise. So ist der Weizenpreis zuletzt um rund zehn Prozent gestiegen. Die UN-Agentur FAO warnte vor weltweiten Folgen für die Ernährungssicherheit. Mehr dazu lesen Sie hier.
Angriff auf ukrainischen Donau-Hafen an Grenze zu Rumänien
Russland hat nach ukrainischen Angaben in der Nacht das Gebiet um den größten ukrainischen Donau-Hafen Ismajil angegriffen. Dabei seien Schäden entstanden und ein Feuer ausgebrochen, teilten die Behörden in der Region Odessa auf Telegram mit. Ismajil liegt nahe der Grenze zum EU- und Nato-Land Rumänien, das zwei Kampfjets aufsteigen ließ. Ismajil ist ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide und andere Rohstoffe. Am Mittwoch hatte die Ukraine die russische Stadt Noworossijsk attackiert, die ihrerseits über einen bedeutenden Getreideexporthafen am Schwarzen Meer verfügt.
Ukraine soll Luftabwehr nahe Putins Palast zerstört haben
Ukrainische Drohnen sollen ein Luftabwehrsystem in der Nähe eines Anwesens am Schwarzen Meer verstört haben, dass Kremlherrscher Wladimir Putin zugerechnet wird. Der Vorfall habe sich in Gelendzhik zugetragen, berichtet die "Moscow Times", etwa 19 Kilometer von dem Palast entfernt. Zunächst sei am 7. August eine Anlage zur Drohnenabwehr zerstört worden. Am vergangenen Sonntag habe man dann eine Anlage getroffen, die mit S-400-Abwehrraketen bestückt war. Major Robert Brovdi, Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, erklärte, das S-400-System habe am Sonntagabend sechs Raketen abgefeuert, bevor es "drei Stunden lang in Flammen stand".
Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff
Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine erneut ohne Strom. Die Stadt sei wegen eines massiven ukrainischen Angriffs von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, laut staatlicher Nachrichtenagentur Tass mit. Die Armee wehre einen ukrainischen Angriff ab. Derzeit begutachteten Experten die Schäden.
Mittwoch, 12. August
Angriff auf russischen Hafen: Ausmaß der Schäden wird deutlich
Beim ukrainischen Angriff auf den russischen Schwarzmeer-Marinestützpunkt Noworossijsk mit Drohnen und Raketen in der Nacht zu Mittwoch wurden drei Kriegsschiffe sowie weitere Anlagen getroffen. Das teilte der Inlandsgeheimdienst SBU auf Telegram mit. Bei zwei der Schiffe handele es sich um die mit Kalibr-Raketen ausgestatteten Fregatten "Admiral Essen" und "Admiral Makarow", so der Geheimdienst. Das dritte sei ein Patrouillenboot.
Der Schlag gegen den Stützpunkt sei von strategischer Bedeutung, heißt es in der Mitteilung weiter. Der SBU schränke systematisch die Fähigkeit Russlands ein, das Schwarze Meer zu kontrollieren und seine Seestreitkräfte für den Krieg gegen die Ukraine einzusetzen. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass die Ukraine bei dem Angriff "Palyanytsia"-Drohnen und "Neptun"-Raketen aus heimischer Produktion eingesetzt habe.
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Putin droht mit Angriffen auf "feindliche" Schiffe
Russland droht nach dem Festsetzen mehrerer Schiffe seiner sogenannten Schattenflotte dem Westen mit "spiegelbildlichen Maßnahmen". Es gehe nicht nur um Gewässer, in denen russische Schiffe überfallen würden, "sondern dort, wo wir es für notwendig und zielgerichtet erachten", sagte Kremlchef Putin. Er trat in Uniform auf einem Kriegsschiff bei einem Manöver der Pazifikflotte vor der Insel Sachalin auf.
Der russische Ex-Präsident und jetzige Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, wurde konkreter. "Russland hat das Recht, jedes Handelsschiff feindlicher Staaten anzugreifen, die sich sowohl in unseren als auch in neutralen Gewässern befinden, wenn es ausreichenden Verdacht gibt, dass es Fracht im Interesse des Gegners transportiert", schrieb Medwedew in seinem Telegram-Kanal. Mit Gegner dürfte er die Ukraine meinen. Das betreffe jede Fracht und jedes Schiff auch außerhalb des Schwarzen Meeres.


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