PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
Russischer Doppelmörder kämpft in der Ukraine an der Front
Aktualisiert am 27.07.2026 - 21:45 UhrLesedauer: 4 Min.

Russische Soldaten feuern aus einem Geschütz (Archivbild): Immer wieder schickt Russland verurteilte Straftäter an die Front in der Ukraine. (Quelle: IMAGO/Alexander Polegenko)
In der Ukraine kämpft ein russischer Doppelmörder nach seiner Verurteilung. Russland will Diamanten verkaufen, um die Kriegskasse zu füllen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Montag, 27. Juli
Russischer Doppelmörder kämpft in der Ukraine
Ein wegen eines besonders grausamen Doppelmordes verurteilter Russe ist offenbar an die Front in der Ukraine geschickt worden. Kirill Tscheplygin aus Atschinsk in der Region Krasnojarsk habe am 9. Juni einen Vertrag mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnet, sagte die Mutter seiner getöteten Ex-Frau, das russische Exilmedium "meduza" berichtet. Im Dezember 2025 war der 35-Jährige zu 19 Jahren und zwei Monaten Haft in einer Strafkolonie mit verschärften Bedingungen verurteilt worden.
Tscheplygin hatte seine Ex-Frau Jekaterina und deren neuen Partner im Februar 2025 zunächst in einem Treppenhaus und anschließend auf der Straße mit einem Messer getötet. Die Mutter der Frau musste die Tat nach Angaben der Staatsanwaltschaft von einem Fenster aus mitansehen. Schon während der Ermittlungen soll Tscheplygin darum gebeten haben, an die Front geschickt zu werden, um einer Haftstrafe zu entgehen.
Mehr als 11.000 Menschen hatten eine Petition gegen seine Freilassung unterschrieben. Die Angehörigen fürchten demnach, dass Tscheplygin nach einem möglichen Kriegseinsatz begnadigt werden und zurückkehren könnte. In Russland hat es wiederholt Fälle gegeben, in denen verurteilte Straftäter statt zur Verbüßung ihrer Haftstrafen für den Krieg gegen die Ukraine rekrutiert wurden.
Kreml verkauft Rohdiamanten – um Putins Staatskasse aufzufüllen
Russland will große Rohdiamanten aus seiner staatlichen Reserve versteigern. Nach Angaben des Finanzministeriums soll die Auktion am 9. September in Moskau stattfinden. Angeboten werden natürliche Diamanten mit einem Gewicht von mindestens 10,8 Karat. Die Steine stammen aus dem staatlichen Edelmetall- und Edelsteinfonds Gokhran.
Die Diamanten werden in einzelnen Losen verkauft. Interessenten müssen zuvor eine Kaution von 200.000 Rubel hinterlegen. Erfolgreiche Bieter erhalten anschließend das Recht, Kaufverträge über die jeweiligen Steine abzuschließen.
Die Auktion folgt auf umfangreiche Goldverkäufe der russischen Zentralbank. Dem Bericht von United24 zufolge wurden seit Januar 43,5 Tonnen Gold verkauft. Zugleich näherte sich das russische Haushaltsdefizit im ersten Halbjahr sechs Billionen Rubel.
Drohne hatte Kamera: Russland griff Supermarkt wohl absichtlich an
Die Drohne, mit der Russland einen ukrainischen Supermarkt angegriffen hat, war offenbar mit einer Kamera ausgestattet. Wolodymyr Tymoschko, Chef der Nationalen Polizei des Gebiets Tschernihiw, sagte dem ukrainischen öffentlich-rechtlichen Sender Suspilne, Russland habe die zivile Einrichtung nach ersten Erkenntnissen absichtlich angegriffen, um eine möglichst große Zahl von Opfern zu treffen.
Er betonte, die Untersuchung deute darauf hin, dass es sich um einen "Terrorakt" handle – "einen Akt ihres sinnlosen Hasses gegen alles, was mit der Ukraine zu tun hat, insbesondere ihren Hass gegen jeden Menschen, einschließlich Zivilisten".
Bei dem Angriff auf den ATB-Supermarkt in Tschernihiw starben zwei Menschen, darunter ein Kind. 20 weitere wurden verletzt.
Wildberries reagiert auf Drohnenangriffe – mit ungewöhnlichem Schritt
Russlands größter Onlinehändler Wildberries hat offenbar begonnen, militärbezogene Produkte aus bestimmten Suchergebnissen verschwinden zu lassen. Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener Medien reagiert das Unternehmen damit auf eine Serie ukrainischer Angriffe auf seine Lager. Der Schritt betrifft vor allem Suchbegriffe mit direktem Bezug auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Lesen Sie hier mehr dazu.
Ukraine: Frachter nach russischem Angriff vor Odessa gesunken
Vor der Küste der ukrainischen Hafenstadt Odessa ist nach Angaben der dortigen Behörden ein internationaler Frachter eine Woche nach einem russischen Beschuss gesunken. Das unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende Schiff "Golden Leo" erlitt laut der Hafenbehörde am 19. Juli bei einem russischen Angriff schwere Schäden. Dabei kamen demnach neun Besatzungsmitglieder ums Leben, acht wurden gerettet. Das mit Mais beladene Schiff befand sich auf dem Weg nach Rumänien. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
Russland: Angriffe gegen ukrainischen Hafen
Russland hat nach eigener Darstellung den ukrainischen Hafen Tschornomorsk in der Region Odessa angegriffen und dort erhebliche Schäden angerichtet. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur Tass mitteilte, wurde im Hafen ein Container-Terminal mit Militärgütern angegriffen und beschädigt. Zudem sei bei dem Angriff mit Präzisionswaffen und Drohnen ein Stückgutfrachter getroffen worden.
Von ukrainischer Seite wurde am Abend bestätigt, dass vor der Küste bei Odessa ein unter fremder Flagge fahrender Frachter nach einem russischen Raketenangriff gesunken sei. Bei dem Angriff am 19. Juli seien neun Besatzungsmitglieder sowie ein ukrainischer Lotse getötet worden, teilte der regionale Militärverwalter Oleh Kiper auf Telegram mit. Acht Mann Besatzung seien gerettet worden. Die "Golden Leo", die unter der Flagge von Guinea-Bissau fuhr, habe Mais transportiert.
Russland versucht seit einiger Zeit, die ukrainische Schifffahrt in der Region Odessa sowie zu den Donau-Binnenhäfen zu stören. Die Ukraine exportiert einen großen Teil ihres Getreides über diese Häfen. Der Hafen von Tschornomorsk zählt zu den größten in Europa.
Burnham empfängt Selenskyj und macht Versprechen
Der neue britische Premierminister Andy Burnham empfängt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Montag als ersten ausländischen Staatschef seiner Amtszeit. Selenskyj macht dabei auf dem Weg nach Washington Station in Großbritannien, wo er am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump zusammentreffen soll. Burnham und Selenskyj wollen nach Angaben des britischen Regierungssitzes einen Marinestützpunkt besuchen. Dort treffen sie britische und ukrainische Militärangehörige, die an der Ausbildung ukrainischer Streitkräfte beteiligt sind. Rund 200 ukrainische Soldaten und Seeleute nahmen zuletzt in Großbritannien an Übungen zur Sicherheit auf See und zur Minenabwehr teil.


2 days ago
1

















English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·