PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDeutschland scheitert in New York
UN-Niederlage: Erster Politiker fordert Konsequenzen
04.06.2026 - 11:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Sitzung des UN-Sicherheitsrates (Archivbild): Nach der deutschen Abstimmungsniederlage gibt es erste Forderungen nach Konsequenzen. (Quelle: IMAGO/Lev Radin/imago-images-bilder)
Deutschland fällt bei der Wahl für den UN-Sicherheitsrat durch. Nun zweifelt das Land Hessen offen an den deutschen Zahlungen für die Vereinten Nationen.
Nach dem Scheitern Deutschlands bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat hat Hessen die hohen Zahlungen der Bundesrepublik an die Vereinten Nationen infrage gestellt. "Wenn wir künftig dort nicht den Einfluss haben, der uns zusteht, stellt sich die Frage: Warum sollten wir dann weiterhin so viel Geld in die UN investieren?", sagte Hessens Minister für Internationales, Manfred Pentz (CDU), der "Bild"-Zeitung. Diplomat Heusgen ist anderer Meinung.
Im Video | Baerbock teilt das Ergebnis mit
Player wird geladen
Die französische Zeitung "Le Monde" wies darauf hin, dass Deutschland erstmals bei einer Wahl für den UN-Sicherheitsrat durchfiel. Der polnische Sender TVP sah in der Niederlage einen Beleg für Deutschlands "schwindende Stellung in der Welt". Von einer "gewaltigen Niederlage" sprach der niederländische Sender NOS. Dabei zählt Deutschland zu den größten Geldgebern der UN.
Deshalb mahnte Pentz Konsequenzen an. Durch die Entscheidung gegen Deutschland sitze "eine der größten Volkswirtschaften der Erde nicht mit am Tisch, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden", führte Pentz aus. Er verwies zudem darauf, dass Deutschland derzeit "einer der größten Geldgeber der Vereinten Nationen" sei.
Heusgen widerspricht und kritisiert Regierung
Dem widersprach der frühere deutsche UN-Gesandte Christoph Heusgen. "Wir haben, nachdem wir zum letzten Mal im Sicherheitsrat waren, 19/20, uns erstmal zurückgelehnt und diese Werbekampagne nicht so intensiv betrieben, wie wir es hätten machen müssen", sagte Heusgen dem Lokalsender rbb. Der einstige Diplomat weiter: "Wir sind dann im letzten Jahr eingestiegen, massiv eingestiegen, aber da waren eben viele Stimmen schon vergeben."


8 hours ago
1



















English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·