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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDer Deutsche hat sich gegen den US-Amerikaner Ben Shelton durchgesetzt. Damit rückt für Alexander Zverev erstmals der Spitzenplatz auf der Bestenliste in Reichweite.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, SID, spr 13. September 2026, 23:57 Uhr
Alexander Zverev hat das Finale der US Open für sich entschieden. Der Deutsche setzte sich mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 gegen US-Amerikaner Ben Shelton durch. Nach 3:33 Stunden vollendete Zverev den Sieg mit seinem ersten Matchball und holte sich damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Er triumphierte als zweiter Deutscher nach Boris Becker 1989 im Einzel der Männer.
Anders als im verlorenen Wimbledonfinale gegen den nun verletzt fehlenden Jannik Sinner aus Italien dominierte der 29-Jährige das Duell mit dem US-Star Shelton im Arthur Ashe Stadium. Nach vier glatten Siegen in Serie in diesem Turnier gab Zverev zwar wieder einen Satz ab, war aber in langen Grundlinienduellen der bessere Spieler.
Zu Beginn war dem 23 Jahre alten Shelton die Anspannung sichtlich anzumerken. Per Doppelfehler gab er im ersten Spiel seinen Aufschlag ab. Nach einem gelungenen Volley des Publikumslieblings Mitte des ersten Satzes sprangen die Zuschauer jubelnd auf. Doch Zverev zeigte sich von der Stimmung unbeeindruckt. »Mir ist das egal«, hatte er vor dem Spiel im größten Tennisstadion der Welt gesagt.
Zverev wirkte nach Ende des Spiels verwirrt
Im Tiebreak präsentierte er sich hellwach. In langen Ballwechseln dominierte der Weltranglistenzweite seinen Gegner, führte schnell 5:0 und nutzte den Vorsprung souverän. Gegen Ende des dritten Durchgangs wackelte Zverev plötzlich wieder, sah sich drei Breakbällen gegenüber. Mit einem leichten Volleyfehler sorgte er für den Satzgewinn Sheltons, der US-Amerikaner heizte das Publikum noch einmal so richtig an. Zverev blieb unbeirrt, schaffte sofort wieder das Break im ersten Spiel.
Nach dem Ende des Spiels schaute sich Zverev verwirrt um, guckte Richtung Anzeigetafel und riss dann erst die Arme hoch. Nur mit einigen Momenten Verzögerung realisierte der 29-Jährige seinen großen Triumph bei den US Open. »Er gewinnt zum ersten Mal die US Open und merkt’s nicht – bemerkenswert«, sagte Becker bei sporteurope.tv zu dem skurrilen Moment unmittelbar nach Matchende: »Das ist die Szene des Jahres für mich im Sport.«
In der Weltrangliste verbesserte sich Shelton auf Rang vier. Zverev bleibt die Nummer zwei, die erstmalige Übernahme des Spitzenplatzes rückt aber in Reichweite.


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