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Demokraten verbuchen Rekordvorsprung in Umfrage
Aktualisiert am 26.10.2026 - 20:35 UhrLesedauer: 1 Min.

US-Präsident Donald Trump: Seine Partei befindet sich kurz vor den Midterms im Umfrage-Tief. (Quelle: Jonathan Ernst)
Eine neue Umfrage zeigt schlechte Nachrichten für Trump. Der US-Präsident verliert einen wichtigen Gerichtsprozess. Alle Entwicklungen im Newsblog.
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In Umfrage: Demokraten bauen Vorsprung auf Rekordwert aus
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In Umfrage: Demokraten bauen Vorsprung auf Rekordwert aus
Kurz vor den Midterms können die Demokraten in einer neuen Umfrage einen Rekordvorsprung verbuchen. Laut einer landesweiten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Focaldata kommen sie auf 53 Prozent – der höchste für die Partei im Wahlkampf gemessene Wert. Die Republikaner von US-Präsident Donald Trump landen in der Umfrage bei 44 Prozent. Der Vorsprung von neun Prozentpunkten ist laut Focaldata damit so groß wie nie zuvor in diesem Wahlkampf. Die Umfrage basiert auf einer landesweiten Stichprobe von 1.845 US-Amerikanern und bezieht sich auf die Wahlen zum US-Repräsentantenhaus. Am 3. November stehen neben den 435 Sitzen im Repräsentantenhaus auch 35 von 100 Sitzen im US-Senat zur Wahl.
Trump feuert Tochter von Kritiker – und verliert vor Gericht
Die Entlassung der US-Bundesermittlerin Maurene Comey, die unter anderem an Prozessen gegen Jeffrey Epstein und Sean "Diddy" Combs beteiligt war, war laut einer Gerichtsentscheidung unzulässig. Richter Jesse Furman ordnete zudem an, dass Comey ihren Posten als Bundesermittlerin an einem New Yorker Gericht wiederbekommen müsse und ihr Gehaltsnachzahlungen zustünden, wie aus Gerichtsunterlagen hervorging.
Die 1988 geborene Comey war im Juli 2025 vom US-Justizministerium entlassen worden – ohne offizielle Angabe von Gründen. Sie ist die Tochter des früheren FBI-Chefs James Comey. US-Präsident Donald Trump hatte ihn im Mai 2017 im Zusammenhang mit Russland-Ermittlungen gefeuert. Das FBI hatte damals mögliche Verbindungen zwischen Moskau und Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam untersucht. Die Beziehung zwischen Trump und James Comey gilt als extrem zerrüttet, Trump greift ihn immer wieder öffentlich an.
Audi erhält Milliardenförderung in den USA
Audi bekommt für den Bau seines geplanten US-Werks eine Milliardensumme. Wie der "Focus" berichtet, fördert der US-Bundesstaat Georgia die Ansiedlung des deutschen Autoherstellers mit 1,4 Milliarden US-Dollar. Zusätzliche Mittel sollen von der US-Regierung in Washington kommen.
US-Präsident Donald Trump hatte den Bau bei einem Wahlkampfauftritt am Samstag angekündigt. Anschließend holte er Audi-Chef Gernot Döllner auf die Bühne, der sich bei Trump bedankte. Der Baubeginn ist laut Audi für kommendes Jahr geplant, die Produktion soll Anfang der 2030er-Jahre starten. In Perry, einer Kleinstadt im Bundesstaat Georgia, will Audi dann jährlich rund 200.000 SUVs fertigen.
Selenskyj: Warten seit einem Monat auf US-Freigabe für Raketenlieferung
Die Ukraine wartet ihrem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge seit fast einem Monat auf die Freigabe wichtiger Raketenlieferungen durch die USA. Zeitgleich verstärkt Russland seine Angriffe auf die Energie- und die zivile Infrastruktur der Ukraine. "Wir warten seit fast einem Monat darauf, dass US-Verteidigungsminister Hegseth die Raketen für die Systeme Patriot und Nasams freigibt", erklärte Selenskyj auf der Online-Plattform X. "Ich habe unser Team angewiesen, dies bei der amerikanischen Seite noch einmal anzusprechen." Selenskyj hat die USA wiederholt aufgefordert, die Lieferungen von Raketen, die von Nato-Verbündeten für die Ukraine gekauft werden, vor dem Winter zu beschleunigen. Die Verzögerungen verschärfen die Spannungen zwischen den USA und der Ukraine.
US-Soldat in Japan wegen Mordes an Einheimischer angeklagt
Der Fall hatte landesweit für Empörung gesorgt: Weil er eine Einheimische getötet haben soll, ist ein US-Soldat in Japan wegen Mordes angeklagt worden. Entsprechende Medienberichte bestätigte ein Gerichtssprecher in Naha auf der Insel Okinawa am Montag. Der Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" zufolge wird dem Marineinfanteristen vorgeworfen, sein Opfer Anfang Oktober in einem Hotel mit einem Telefonkabel erwürgt zu haben.
Zudem habe der 20-Jährige den Ermittlern zufolge einen Rucksack mit der Geldbörse des Opfers und weiteren persönlichen Gegenständen gestohlen. Ihm wird daher auch Raub vorgeworfen. Der US-Soldat hatte die Vorwürfe nach seiner Festnahme bestritten. Der Zeitung zufolge traf er inzwischen Aussagen, die zumindest auf eine gewisse Verbindung zu dem Fall hindeuteten.
Trump bezeichnet muslimischen Senatskandidaten als "Dschihadisten"
US-Präsident Donald Trump hat den demokratischen Senatskandidaten Abdul El-Sayed aus Michigan als Sicherheitsrisiko dargestellt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung bezeichnete er ihn als "Dschihadisten" und warf ihm vor, auf der Seite von Terroristen zu stehen. Zudem stellte Trump El-Sayeds Loyalität zu den USA infrage und brachte ihn mit der Muslimbruderschaft in Verbindung und zog immer wieder Vergleiche zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001.
El-Sayed, der bei einem Wahlsieg der erste muslimische US-Senator wäre, weist Verbindungen zu extremistischen Gruppen zurück. Bishara Bahbah, Mitgründer der Gruppe Arab Americans for Trump, kritisierte Trumps Äußerungen im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP als rassistisch. Der Wahlkampf in Michigan gehört zu mehreren umkämpften Rennen, die über die Mehrheitsverhältnisse im US-Senat entscheiden könnten. Belege für eine Mitgliedschaft El-Sayeds in der Muslimbruderschaft gibt es laut AP nicht.


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