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USA-News: Trump gibt vorzeitig Stimme für Zwischenwahlen ab

4 days ago 2

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Newsblog zur US-Politik

US-Midterms: Trump gibt vorzeitig Stimme ab


Aktualisiert am 24.10.2026 - 23:21 UhrLesedauer: 1 Min.

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Donald Trump: Der US-Präsident gab vorzeitig seine Stimme für die Midterm-Wahlen ab. (Quelle: IMAGO/Bonnie Cash-Pool via CNP)

Die USA haben offenbar in der Vergangenheit mehrfach darum gebeten, Starlink-Zugänge zu sperren. Trump gibt vorzeitig seine Stimme für die Midterms ab. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Wichtige Updates

Gestern 07:41 Uhr

Demokraten erzürnt über gefälschte Umfragen

Donnerstag 14:04 Uhr

Trump so unbeliebt wie nie – zwei Wochen vor den Midterms

Donnerstag 03:49 Uhr

Bush-Bruder stimmt für Demokraten

Donnerstag 02:56 Uhr

Schlägerei bei Trump-Auftritt

Mittwoch 20:46 Uhr

Elon Musk droht Demokraten

Trump gibt vorzeitig Stimme für US-Kongresswahl ab

US-Präsident Donald Trump hat vor den Kongresswahlen vom 3. November vorzeitig seine Stimme abgegeben. Trump ging am Samstag in einem Wahllokal im Landkreis Palm Beach im Bundesstaat Florida nahe seiner Privatresidenz Mar-a-Lago wählen. Begleitet wurde der 80-Jährige dabei von seiner Ehefrau Melania. Der US-Präsident, dessen Republikanern bei den sogenannten Midterms eine empfindliche Niederlage droht, trug anschließend einen Aufkleber mit der Aufschrift "I voted" (Ich habe gewählt) am Revers seines Sakkos.

Bei den Kongress-Zwischenwahlen in zehn Tagen werden alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses und 35 der 100 Senatoren neu gewählt. Die oppositionellen Demokraten hoffen, Trumps Republikanern die Mehrheit in beiden Kongresskammern entreißen zu können.

Trump denkt über Umzug von Pressekorps des Weißen Hauses nach

US-Präsident Donald Trump erwägt einen Umzug des Pressekorps des Weißen Hauses. In einem Beitrag in den sozialen Medien wies er am Samstag einen Zeitungsbericht zurück, wonach er den aktuellen Presseraum abschaffen und ein historisches Schwimmbad an dessen Stelle wiederherstellen wolle. Er habe nie daran gedacht, "so etwas Dummes" zu tun. Er könne aber einen Umzug der im Weißen Haus akkreditierten Journalisten an einen anderen Ort veranlassen. "Vielleicht verlege ich die Fake News an einen weniger lästigen Ort", schrieb der Präsident.

Die "New York Times" hatte am Dienstag berichtet, Trump habe seine damalige Sprecherin Karoline Leavitt im August gedrängt, Pressekonferenzen aus dem James S. Brady Press Briefing Room wegzuverlegen. Dem Bericht zufolge hätte er dort lieber wieder das Therapiebecken, das während der Amtszeit von Franklin D. Roosevelt installiert und unter Richard Nixon durch den Presseraum ersetzt worden war.

Trump wirft den US-Medien regelmäßig eine unfaire Berichterstattung vor. Im vergangenen Monat hatte er Journalisten von CNN, MS NOW und Politico kurzzeitig den Zugang zum Gelände des Weißen Hauses verwehrt und ähnliche Einschränkungen für andere Medien ins Spiel gebracht.

USA ließen offenbar Starlink-Zugänge gezielt sperren

Internetzugang für Verbündete, Sperren für Gegner: Die USA haben in der Vergangenheit offenbar wiederholt Elon Musks Unternehmen SpaceX gebeten, Starlink-Zugänge gezielt freizuschalten oder zu sperren. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf sechs frühere hochrangige US-Regierungsvertreter, die anonym bleiben wollten.

Unter Joe Biden sollten etwa Terminals abgeschaltet werden, die mutmaßlich von den Huthi-Rebellen im Jemen und der Hisbollah im Libanon genutzt wurden. Einige seien tatsächlich deaktiviert worden. Für das ukrainische Militär drängte Washington demnach dagegen auf einen Ausbau des Dienstes. Unter Donald Trump sei über eine Freischaltung im Iran beraten worden, um Regierungsgegnern den Internetzugang zu erleichtern.

Die Recherche folgt auf Einschränkungen der Satellitenkommunikation für die ukrainischen Streitkräfte. Die Anweisung zur Drosselung der militärischen Starlink-Variante Starshield kam laut Reuters aus dem Weißen Haus. Die US-Regierung hat die Verlangsamung eingeräumt, aber nicht bestätigt, sie angeordnet zu haben. SpaceX beantwortete eine Anfrage der Nachrichtenagentur nicht.

Erster Tanker mit russischem Diesel unterwegs nach New York

Im Rahmen des umstrittenen Diesel-Lieferabkommens zwischen den USA und Russland ist ein erster mit russischem Diesel beladener Tanker auf dem Weg nach New York. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker "Agioi Fanendes" befand sich am Freitag vor der Küste Helsinkis und führte New York als Zielhafen, wie das Analyseunternehmen Kpler mitteilte. Die Ukraine meldete unterdessen weiter anhaltende Ausfälle des von den USA zur Verfügung gestellten militärischen Kommunikationssystems Starshield.

Der Öltanker hat dem auf Schifffahrtsdaten spezialisierten Dienstleister Kpler zufolge fast 300.000 Barrel Diesel am russischen Ölterminal Primorsk geladen. Demnach ist die Ankunft in den USA für den 7. November vorgesehen.

Google lehnt Trump-Bitte ab

US-Präsident Donald Trump hat seinen Plan, den Atlantik umzubenennen, offenbar aufgegeben. Das sagte er am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Wahlkampfkundgebung vor Anhängern in South Carolina. Trump hatte zuletzt erwogen, den Ozean im Osten der USA nach sich selbst oder nach Amerika zu benennen.

Mit seinem Anliegen wandte sich Trump an den Tech-Konzern Google, dessen Kartendienst Google Maps monatlich von mehr als zwei Milliarden Menschen genutzt wird. Nach Trumps Darstellung sprach er darüber auch mit Google-Chef Sundar Pichai. Dieser habe ihn schließlich von dem Vorhaben abgebracht und darauf verwiesen, dass Ozeane eine Vielzahl von Ländern beträfen.

Google hatte in der Vergangenheit andere geografische Bezeichnungen auf Trumps Anordnung hin angepasst. So werden der Golf von Mexiko und der Lake Ontario US-Nutzern mittlerweile als "Gulf of America" und "Lake America" angezeigt. In Mexiko und Kanada sehen Nutzer dagegen weiterhin die ursprünglichen Namen.

Demokraten erzürnt über gefälschte Umfragen

Ein vermeintliches US-Meinungsforschungsinstitut hat die Zahlen von zahlreichen Umfragen frei erfunden, was politische Folgen hatte. Nun sind mehrere Politiker der Demokraten verärgert. Zuvor hatte das Portal "FiftyPlusOne" Unstimmigkeiten bei den Daten von Wedgewood Polling festgestellt. Das Unternehmen hatte daraufhin erklärt, frei erfundene Daten veröffentlicht zu haben und dies als "Experiment" dargestellt, um zu testen, ob Medien über die Daten berichten würden. Eine Wahl habe man nicht beeinflussen wollen.

Betroffen war unter anderem die Demokratin Mallory McMorrow, die Anfang Juli aus der Senatsvorwahl in Michigan gegen ihren Konkurrenten Abdul El-Sayed ausschied. Für ihre Entscheidung machte sie auch ihre schlechten Werte bei Wedgewood Polling verantwortlich. Spender hätten sich zurückgezogen, Reporter sie immer wieder gefragt, ob sie ihre Kandidatur nicht lieber aufgeben wolle. Zehntausende Menschen hätten für anderthalb Jahre "ihr Herz, ihre Zeit, Energie und hart verdientes Geld" in etwas gesteckt, an das sie glaubten. Das sei "wie ein Spiel behandelt" worden.

Der frühere Berater von Ex-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris, Mike Nellis, meint bei Fox News: "Diese Leute sind absolute Drecksäcke." Er fordert: "Die Verantwortlichen sollten aus der amerikanischen Politik gejagt werden, und wenn es möglich ist, sollten sie mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgt werden." Auch seriöse Medien hatten die Umfragen aufgegriffen. Die "New York Times" musste nach eigenen Angaben 15 Umfragen entfernen.

Trump sieht bei Windrädern ein Sicherheitsrisiko

US-Präsident Donald Trump hat den Import von Windkraftanlagen und deren Bauteilen als Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft. Er verzichtete am Donnerstag (Ortszeit) jedoch vorerst auf neue Handelsbeschränkungen wie Zölle. Stattdessen wies er Handelsvertreter an, Verhandlungen mit den Partnerländern aufzunehmen und innerhalb von 180 Tagen Bericht zu erstatten. 
Weitere Maßnahmen könnten später folgen, teilte das Weiße Haus mit. Einer Untersuchung des Handelsministeriums zufolge gefährden die Anlagen die Sicherheit durch Cyberrisiken bei ausländischen Geräten, Störungen von Radarsystemen und eine zunehmende Abhängigkeit vom Ausland.

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