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Trump nennt Deutschlands Beitrag "lächerlich"
Aktualisiert am 03.07.2026 - 03:00 UhrLesedauer: 11 Min.
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Im Video: Bühnenpanne bei Patriotenspektakel.
Bislang geschützte Meeresgebiete der USA sollen für die Fischerei geöffnet werden. Trump wettert gegen Nato-Verbündete. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Freitag, 3. Juli
Protest gegen China: Mann zündet sich vor UN-Gebäude an
Ein Mann hat sich in New York vor dem Gebäude der Vereinten Nationen selbst angezündet. Wie die "New York Post" berichtet, hatte er zuvor eine Tibet-Flagge aufgestellt. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, so die Zeitung. Eine Aufnahme vom Ort des Geschehens zeigte einen Polizisten mit einem Zettel, auf dem "China out of Tibet" (China raus aus Tibet) stand.
Erinnerung an Sklaverei: Gericht gibt Trump-Regierung recht
Die US-Regierung muss von ihr entfernte Denkmäler zu Sklaverei, Rassismus und weiteren Themen vorerst nicht wieder in Nationalparks und auf öffentlichen Plätzen installieren. Ein Berufungsgericht kassierte eine einstweilige Verfügung, der zufolge die Regierung vorgenommene Änderungen wieder hätte rückgängig machen müssen. Konkret ging es dabei um Eingriffe in die Erinnerungskultur, die seit dem vergangenen Jahr auf Geheiß von Präsident Donald Trump unternommen wurden.
Trump hatte sein Innenministerium im März 2025 angewiesen, sämtliche Gedenkstätten, -tafeln, Statuen und Ähnliches darauf zu überprüfen, ob sie die Geschichte der USA in ein schlechtes Licht rücken. Der Name des Dekrets: "Wiederherstellung von Wahrheit und Vernunft in der amerikanischen Geschichte". Als Grund nannte Trump einen angeblich breit angelegten Versuch, die Geschichte des Landes als rassistisch und unterdrückerisch umzuschreiben. Wo das geschehe, müssten Ausstellungen, Denkmäler oder Inschriften geändert oder entfernt werden.
Rekordhoch bei Temperaturen in New York
Eine Hitzewelle hat Teile der USA erfasst und die Temperaturen im New Yorker Central Park erstmals seit 14 Jahren auf 100 Grad Fahrenheit – etwa 38 Grad Celsius – klettern lassen. Der Wert sei am Mittag gemessen worden, teilte der Nationale Wetterdienst mit. Die gefühlte Temperatur habe etwa 41 Grad Celsius betragen.
Auch am Freitag und Samstag wird mit extremen Temperaturen bis zu 40 Grad im Zentrum und Osten der USA gerechnet. Experten zufolge leben in den von der Hitzewelle betroffenen Landesteilen mehr als 100 Millionen Menschen. Die extreme Hitze fällt mit den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA und der Fußballweltmeisterschaft zusammen.
Trump nennt Deutschlands Nato-Beitrag "lächerlich"
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara teilt US-Präsident Donald Trump erneut gegen Deutschland und andere Verbündete aus. Er bezeichnete deren Beiträge für das Verteidigungsbündnis in einem Post auf der Plattform Truth Social als "lächerlich". Damit baut Trump Druck auf die Nato-Alliierten vor dem Gipfel auf, der am 7. und 8. Juli in der Türkei abgehalten wird.
Trump listete in seinem Post mehrere Länder, darunter Großbritannien und Italien, sowie Finanzzahlen auf. Diese ähneln einem Nato-Bericht für das Jahr 2025 zu Verteidigungsausgaben, Trump nannte aber keine genaue Quelle.
Schaden am Reflecting Pool: Anklage gegen Ex-Olympiasportler
Nach mutmaßlichem Vandalismus an dem Reflecting Pool im Herzen von Washington ist Anklage gegen einen früheren Olympiasportler erhoben worden. Die Jury an dem Gericht in Washington habe die Anklage zugelassen und werte den Fall als Straftat, teilte Generalstaatsanwältin Jeanine Pirro mit. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft.
Das rund 600 Meter lange Becken gehört zu den Wahrzeichen der US-Hauptstadt und liegt zwischen dem Lincoln Memorial und dem Washington Monument. Größere Aufmerksamkeit erlangte es in den vergangenen Monaten wegen einer von Präsident Donald Trump veranlassten Renovierung. Trump wollte dem Becken einen blauen Schimmer verleihen. Wenige Tage nach dem Ende der Arbeiten färbten Algen den Pool aber wieder grün - Trump zufolge wegen Vandalismus.
Donnerstag, 2. Juli
Trump öffnet geschütztes Meeresgebiet für Jakobsmuschel-Fang
US-Präsident Donald Trump will trotz Umweltbedenken mehrere bislang geschützte Meeresgebiete für die Fischerei freigeben. Konkret solle das Fischen von Jakobsmuscheln am nördlichen Rand der Georges Bank im Nordosten des Landes wieder erlaubt werden, teilte er auf Truth Social mit. "Das bedeutet Millionen Pfund mehr köstliche Wildjakobsmuscheln pro Jahr auf den Tellern der Amerikaner", schrieb Trump weiter und betonte, dass neue Arbeitsplätze geschaffen und die Produktion im Land angekurbelt werden solle.
Laut der für die Meere zuständigen US-Behörde NOAA soll ein Rotationszugang für die Fischer eingeführt werden. Umweltverbände warnen hingegen vor Schäden durch den Fang von Jakobsmuscheln, die meist vom Meeresboden abgeschabt werden. Nach Angaben der Umweltorganisation Conservation Law Foundation etwa gefährdet dies die Population des Atlantischen Kabeljaus, der in dem felsigen Boden dort Schutz sucht.
Bislang stand der Teil der Georges Bank daher unter Schutz. Galt das Gebiet im Nordatlantik einst als einer der ertragreichsten Fischgründe der Welt, muss es heute vor Überfischung geschützt werden. Trump kündigte zudem an, "ein riesiges Gebiet vor der Ostküste für unsere großartigen Hummerfischer und andere" freigeben zu wollen. Zudem solle "eine halbe Million Quadratmeilen des wunderschönen Pazifiks" US-Fischern zugänglich gemacht werden. Im Pazifik sollen Fangquoten und Schutzmaßnahmen aufgehoben werden.
Kampf gegen China: USA wollen Land zu "Hornissennest" machen
Trump hatte zuletzt mit Äußerungen Unruhe in Taiwan ausgelöst. Nun überrascht ein hoher US-Vertreter mit einem Strategieplan gegen Chinas Ambitionen. Lesen Sie hier mehr dazu.
Umfrage vor Midterms überraschen Trump
Vor den Zwischenwahlen im November lässt eine Umfrage der Zeitung "New York Times" US-Präsident Donald Trump hoffen. Demnach können die Republikaner weiter auf eine Mehrheit im US-Senat hoffen. Dennoch plant Trump eine ungewöhnliche Maßnahme: Ein Sonderparteitag in Dallas soll die republikanische Wählerschaft vor den Midterms mobilisieren. Mehr dazu lesen Sie hier.


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