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USA-News | Trump schlägt neuen Namen für Bundesstaat vor

6 hours ago 10

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Newsblog zur US-Politik

Trump schlägt neuen Namen für Bundesstaat vor


Aktualisiert am 20.10.2026 - 01:28 UhrLesedauer: 1 Min.

 Er will New Mexico einen neuen Namen geben. (Archivbild)Vergrößern des Bildes

Donald Trump am Weißen Haus: Er will New Mexico einen neuen Namen geben. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Matt Kaminsky/imago)

Donald Trump schlägt einen neuen Namen für New Mexiko vor. In seiner Partei verliert er an Vertrauen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Wichtige Updates

Vor 3 Minuten

Trump will neuen Namen für New Mexico

Gestern 19:23 Uhr

Trump spricht Wahlempfehlung für Netanjahu aus

Gestern 11:54 Uhr

Landesweite Proteste gegen Donald Trump

Samstag 07:10 Uhr

Trump will Ozean umbenennen – Google blockt angeblich ab

Samstag 06:31 Uhr

Abgeordnete wollen Trumps Deal mit Putin stoppen

Trump will neuen Namen für New Mexico

US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Namen für den US-Bundesstaat New Mexico vorgeschlagen. "New Mexico sollte seinen Namen umgehend in "New America" ändern. Wir sind nicht Mexiko, wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika! Der Name würde dem Bundesstaat großen Wert und mehr Prestige verleihen! Die Immobilienpreise und Einkommen würden steigen, und man wäre noch stolzer, wenn man vor unserer schönen amerikanischen Flagge salutiert", schrieb er auf Truth Social. Der Republikaner hatte bereits den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umbenannt.

Republikaner verlieren Vertrauen in Trump

Rund zwei Wochen vor den Midterms schwindet auch bei den Republikanern das Vertrauen in US-Präsident Donald Trump. Einer Umfrage der Washington Post zufolge wünschen sich 37 Prozent der Republikaner und der republikanisch orientierten Unabhängigen eine Neuausrichtung der Partei und eine Abkehr vom Trump-Kurs. Dies entspricht einem neuen Höchstwert.

Zuletzt haben sich zudem eine Reihe von Republikanern, die für das Repräsentantenhaus und den Senat kandidieren, von Trump distanziert. Sie wollen im Wahlkampf primär über die unter Trump beschlossenen Steuersenkungen sprechen oder dessen Bemühungen, die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente zu senken. Stattdessen sehen sie sich mit immer neuen Entscheidungen des US-Präsidenten konfrontiert, die den Blick auf andere Themen lenken. Auf innerparteiliche Kritik stieß zuletzt etwa Trumps Entscheidung, Diesel aus Russland zu importieren und die vom Kongress beschlossenen Russland-Sanktionen auszusetzen. Als große Belastung gilt vielen Kandidaten zudem der Iran-Krieg, der in den USA für gestiegene Sprit- und Verbraucherpreise gesorgt hat.

Vor Anhörung: Trump zeigt Plan für Golfplatz

Einen Tag vor einer neuen Gerichtsanhörung im Streitum einen Golfplatz in der US-Hauptstadt Washington hat Präsident Donald Trump seine Pläne für eine Umgestaltung vorgelegt. Im Onlinedienst Truth Social veröffentlichte er am Sonntag eine Visualisierung, die weitreichende Änderungen an der jetzigen Gestaltung des East-Potomac-Golfplatzes erkennen lässt.

Unter anderem soll der geplante 18-Loch-Platz auf einer Insel am Fluss Potomac künftig offensichtlich nicht mehr von Wegen umgeben sein. Bislang sind rund um die Anlage häufig Radfahrer oder Angler anzutreffen. Der Golfplatz, der seit mehr als einem Jahrhundert in Betrieb ist, sei "alt, kaputt, verfallen", schrieb Trump. Auf der Anlage befänden sich "umstürzende, gefährliche und von Krankheiten befallene Bäume". Die Mauer am Ufer des Potomac breche zusammen und sei "gefährlich".

Trump verliert weiter Vertrauen bei Amerikanern

Wenige Wochen vor dem Wahltag sind 71 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner der Meinung, das Land bewege sich in die falsche Richtung. Das ist der höchste Wert in der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump und zeigt, wie düster die Stimmung im Land ist, mit der seine Partei in die Zwischenwahlen geht. Das geht aus einer neuen Umfrage der NBC News hervor, die mit SurveyMonkey durchgeführt wurde. Erstmals in Trumps zweiter Amtszeit sackte der Anteil derjenigen, die das Land auf dem richtigen Weg sehen, in den Bereich unter 30 Prozent.

Trumps Zustimmungsrate sank unter den Erwachsenen in den USA auf 34 % – ein Tiefstand in seiner zweiten Amtszeit in dieser Umfrage –, während seine Ablehnungsrate auf 66 % stieg. Ein weiteres Warnsignal: Die Umfrage ergab, dass eine Mehrheit (51 %) der Befragten seine Amtsführung "ausgesprochen ablehnt" – ein Höchststand in seiner zweiten Amtszeit.

Trump spricht Wahlempfehlung für Netanjahu aus

US-Präsident Donald Trump hat dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu seine Unterstützung bei der anstehenden Parlamentswahl ausgesprochen. Netanjahu sei ein großartiger "Partner für Frieden" im Kampf gegen den Iran gewesen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social über den Mann, mit dem er den Krieg gegen den Iran Ende Februar gemeinsam begann. Die Islamische Republik sei sowohl militärisch als auch finanziell zerstört worden und sofern sie ihren Kurs nicht rasch ändere, werde man diese Aufgabe bald zu Ende bringen, drohte Trump in Richtung Teheran.

"Wenn Israel die falsche Führungsperson hat – und das wäre jede andere als Bibi –, wird Amerika diese Arbeit selbst übernehmen müssen, und ich bin nicht geneigt, das zu tun." Netanjahu habe sich angesichts enormen Widerstands, auch aus dem eigenen Land, als stark, mutig und brillant erwiesen, lobte Trump. Er sei genau die Art von Partner, den die USA von Israel erwarteten. "Bitte betrachten Sie dieses Schreiben als Ausdruck meiner uneingeschränkten und vollumfänglichen Unterstützung für Bibi Netanjahu bei seinem bevorstehenden erneuten Antritt zur Wahl des Ministerpräsidenten Israels", schrieb Trump.

Knapp anderthalb Wochen vor der israelischen Parlamentswahl am 27. Oktober beantwortete der US-Präsident damit eine Frage, die er sich zuvor monatelang offengelassen hatte. Mitte Juni etwa sagte er nach Angaben des israelischen Senders Kan in einem Interview, er werde Netanjahu bei der Wahl wahrscheinlich unterstützen, aber müsse erst einmal abwarten, wer kandidiere. Trump fügte damals hinzu, er habe ein gutes Verhältnis zu Netanjahu, aber dieser müsse vernünftiger handeln. Nachdem Trump und Netanjahu den Krieg gegen den Iran gemeinsam begonnen hatten, schienen im weiteren Verlauf des Konflikts unterschiedliche Interessen der beiden zutage zu treten. Der US-Präsident äußerte dann in ungewohntem Maße öffentliche Kritik an Netanjahu.

Landesweite Proteste gegen Donald Trump

Zweieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA haben landesweit zahlreiche Menschen gegen Präsident Donald Trump demonstriert. Die Proteste unter dem Motto "No Kings" (Keine Könige) vom Samstag richteten sich gegen die Politik und den Regierungsstil des Rechtspopulisten – und sollten vor den sogenannten Midterms am 3. November Wähler mobilisieren.

Landesweit – von New York bis Los Angeles und in Großstädten wie Chicago, Philadelphia und Minneapolis – wurden tausende Protestveranstaltungen abgehalten. Anstelle von Großkundgebungen setzten die Organisatoren dieses Mal auf Autokorsos mit Hupkonzerten, Konzerte und Nachbarschaftstreffen.

"Trump zerstört Amerika" und "Demokratie, nicht Autokratie" stand auf einigen Schildern in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. In Houston im US-Bundesstaat Texas zog eine Menschenmenge durch die Straßen und trug ein Banner mit der Aufschrift "Widersteht aller Korruption" sowie Schilder mit den Aufschriften "Kriegsverbrechen verdecken keine Sexualverbrechen" und "Zähmt den verrückten König – wählt blau", in Anspielung auf die Farbe der Demokratischen Partei. In Los Angeles gingen die Menschen in einem Protestmarsch bis zum Rathaus, wo sie Plakate mit der Aufschrift "Keine Könige" sowie "Auch keine Idioten" hoch hielten.

Die Protestbewegung "No Kings" macht seit dem vergangenen Jahr gegen Trump mobil. Die Teilnehmer werfen dem 80-jährigen Präsidenten, dessen zweite Amtszeit Anfang 2025 begonnen hatte, eine autoritäre Regierungsführung und eine Aushöhlung der US-Demokratie vor. Zu Massenkundgebungen gegen den Republikaner Ende März waren laut der Bewegung landesweit mindestens acht Millionen Menschen geströmt.

Rubio verteidigt Aussetzung neuer Sanktionen gegen Russland

Die umstrittene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, ein bereits verabschiedetes Gesetzespaket mit neuen Sanktionen gegen Russland auf unbestimmte Zeit auszusetzen, hat sein Außenminister Marco Rubio verteidigt. Vor Journalisten sagte er am Samstagabend (Ortszeit) vor seinem Abflug nach Usbekistan auf Nachfrage, Trump wolle nun erst einmal analysieren lassen, welche Auswirkungen die darin vorgesehenen Zölle und Sanktionen auf die Weltwirtschaft und auch auf die US-Wirtschaft hätten. Er sprach dabei von einem Bedenkzeitraum von 60 Tagen, in denen diese Analyse jetzt erfolgen solle.

Rubio verwies auf die aktuellen Konflikte und Kriege weltweit, die negative Folgen für Welthandel und Energieversorgung hätten, "nicht nur der Iran und die Straße von Hormus, sondern auch die sich häufenden Angriffe der Huthis auf Saudi-Arabien und natürlich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, wo Energieanlagen angegriffen werden". All das wirke sich auch auf Energiepreise aus. Trump selbst hatte am Freitag die Aussetzung des Gesetzes damit begründet, dass dies "zum jetzigen Zeitpunkt im nationalen Interesse" der USA liege.

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