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USA baten Musk wohl mehrfach um Starlink-Abschaltungen
Aktualisiert am 24.10.2026 - 15:06 UhrLesedauer: 1 Min.

Elon Musk: Seine Firma SpaceX ist für Starlink zuständig. (Quelle: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa/dpa-bilder)
Die USA haben offenbar in der Vergangenheit mehrfach darum gebeten, Starlink-Zugänge zu sperren. US-Politiker sind wegen erfundener Umfragen wütend. Alle Entwicklungen im Newsblog.
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Elon Musk droht Demokraten
USA ließen offenbar Starlink-Zugänge gezielt sperren
Internetzugang für Verbündete, Sperren für Gegner: Die USA haben in der Vergangenheit offenbar wiederholt Elon Musks Unternehmen SpaceX gebeten, Starlink-Zugänge gezielt freizuschalten oder zu sperren. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf sechs frühere hochrangige US-Regierungsvertreter, die anonym bleiben wollten.
Unter Joe Biden sollten etwa Terminals abgeschaltet werden, die mutmaßlich von den Huthi-Rebellen im Jemen und der Hisbollah im Libanon genutzt wurden. Einige seien tatsächlich deaktiviert worden. Für das ukrainische Militär drängte Washington demnach dagegen auf einen Ausbau des Dienstes. Unter Donald Trump sei über eine Freischaltung im Iran beraten worden, um Regierungsgegnern den Internetzugang zu erleichtern.
Die Recherche folgt auf Einschränkungen der Satellitenkommunikation für die ukrainischen Streitkräfte. Die Anweisung zur Drosselung der militärischen Starlink-Variante Starshield kam laut Reuters aus dem Weißen Haus. Die US-Regierung hat die Verlangsamung eingeräumt, aber nicht bestätigt, sie angeordnet zu haben. SpaceX beantwortete eine Anfrage der Nachrichtenagentur nicht.
Erster Tanker mit russischem Diesel unterwegs nach New York
Im Rahmen des umstrittenen Diesel-Lieferabkommens zwischen den USA und Russland ist ein erster mit russischem Diesel beladener Tanker auf dem Weg nach New York. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker "Agioi Fanendes" befand sich am Freitag vor der Küste Helsinkis und führte New York als Zielhafen, wie das Analyseunternehmen Kpler mitteilte. Die Ukraine meldete unterdessen weiter anhaltende Ausfälle des von den USA zur Verfügung gestellten militärischen Kommunikationssystems Starshield.
Der Öltanker hat dem auf Schifffahrtsdaten spezialisierten Dienstleister Kpler zufolge fast 300.000 Barrel Diesel am russischen Ölterminal Primorsk geladen. Demnach ist die Ankunft in den USA für den 7. November vorgesehen.
Google lehnt Trump-Bitte ab
US-Präsident Donald Trump hat seinen Plan, den Atlantik umzubenennen, offenbar aufgegeben. Das sagte er am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Wahlkampfkundgebung vor Anhängern in South Carolina. Trump hatte zuletzt erwogen, den Ozean im Osten der USA nach sich selbst oder nach Amerika zu benennen.
Mit seinem Anliegen wandte sich Trump an den Tech-Konzern Google, dessen Kartendienst Google Maps monatlich von mehr als zwei Milliarden Menschen genutzt wird. Nach Trumps Darstellung sprach er darüber auch mit Google-Chef Sundar Pichai. Dieser habe ihn schließlich von dem Vorhaben abgebracht und darauf verwiesen, dass Ozeane eine Vielzahl von Ländern beträfen.
Google hatte in der Vergangenheit andere geografische Bezeichnungen auf Trumps Anordnung hin angepasst. So werden der Golf von Mexiko und der Lake Ontario US-Nutzern mittlerweile als "Gulf of America" und "Lake America" angezeigt. In Mexiko und Kanada sehen Nutzer dagegen weiterhin die ursprünglichen Namen.
Demokraten erzürnt über gefälschte Umfragen
Ein vermeintliches US-Meinungsforschungsinstitut hat die Zahlen von zahlreichen Umfragen frei erfunden, was politische Folgen hatte. Nun sind mehrere Politiker der Demokraten verärgert. Zuvor hatte das Portal "FiftyPlusOne" Unstimmigkeiten bei den Daten von Wedgewood Polling festgestellt. Das Unternehmen hatte daraufhin erklärt, frei erfundene Daten veröffentlicht zu haben und dies als "Experiment" dargestellt, um zu testen, ob Medien über die Daten berichten würden. Eine Wahl habe man nicht beeinflussen wollen.
Betroffen war unter anderem die Demokratin Mallory McMorrow, die Anfang Juli aus der Senatsvorwahl in Michigan gegen ihren Konkurrenten Abdul El-Sayed ausschied. Für ihre Entscheidung machte sie auch ihre schlechten Werte bei Wedgewood Polling verantwortlich. Spender hätten sich zurückgezogen, Reporter sie immer wieder gefragt, ob sie ihre Kandidatur nicht lieber aufgeben wolle. Zehntausende Menschen hätten für anderthalb Jahre "ihr Herz, ihre Zeit, Energie und hart verdientes Geld" in etwas gesteckt, an das sie glaubten. Das sei "wie ein Spiel behandelt" worden.
Der frühere Berater von Ex-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris, Mike Nellis, meint bei Fox News: "Diese Leute sind absolute Drecksäcke." Er fordert: "Die Verantwortlichen sollten aus der amerikanischen Politik gejagt werden, und wenn es möglich ist, sollten sie mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgt werden." Auch seriöse Medien hatten die Umfragen aufgegriffen. Die "New York Times" musste nach eigenen Angaben 15 Umfragen entfernen.
Trump sieht bei Windrädern ein Sicherheitsrisiko
US-Präsident Donald Trump hat den Import von Windkraftanlagen und deren Bauteilen als Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft. Er verzichtete am Donnerstag (Ortszeit) jedoch vorerst auf neue Handelsbeschränkungen wie Zölle. Stattdessen wies er Handelsvertreter an, Verhandlungen mit den Partnerländern aufzunehmen und innerhalb von 180 Tagen Bericht zu erstatten.
Weitere Maßnahmen könnten später folgen, teilte das Weiße Haus mit. Einer Untersuchung des Handelsministeriums zufolge gefährden die Anlagen die Sicherheit durch Cyberrisiken bei ausländischen Geräten, Störungen von Radarsystemen und eine zunehmende Abhängigkeit vom Ausland.
Ermittlungen gegen Ex-Berater von Trump-Regierung
Das US-Justizministerium ermittelt Medienberichten zufolge gegen eine Person aus dem engsten Umfeld von US-Präsident Donald Trump. Corey Lewandowski werde vorgeworfen, sich während seiner Zeit als wichtigster Berater von Ex-Heimatschutzministerin Kristi Noem bereichert zu haben, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der US-Sender CNN sprach von Vorwürfen des Fehlverhaltens.
Zuvor habe das Büro des Generalinspekteurs des Heimatschutzministeriums Strafanzeige gegen Lewandowski erstattet, hieß es weiter bei CNN. Das "Wall Street Journal" nannte unterdessen eine Empfehlung des Generalinspekteurs, auf der die Ermittlungen des Justizministeriums beruhen sollen.


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