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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayAktualisiert am 18.03.2026 - 00:01 UhrLesedauer: 3 Min.
Aufregung in sozialen Medien: Eine kursierende Behauptung um den Tod des israelischen Premiers gipfelt darin, Netanjahu sei durch eine KI ersetzt worden. Was die Aufklärung mit Kaffee zu tun hat.
Mal soll Benjamin Netanjahu in einem Video sechs Finger an der Hand haben, mal soll eine Kasse hinter dem israelischen Ministerpräsidenten beweisen, dass die gezeigte Szene schon mehrere Jahre alt ist. Behauptungen wie diese über aktuell verbreitete Aufnahmen des Premiers lassen Spekulationen in sozialen Medien blühen: Netanjahu sei eigentlich längst tot, sein Gesundheitszustand zumindest ungewiss. Dass es überhaupt noch Bilder von ihm gebe, sei nur dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zu verdanken. Das alles hält einem Faktencheck nicht stand.
Verbreitete Bilder sollen beweisen, dass Israels Premier Benjamin Netanjahu nicht mehr lebt und ersetzt wurde.
Falsch.
Nach Gerüchten über den Gesundheitszustand des neuen obersten Führers im Iran, Modschtaba Chamenei, machen online nun ähnliche Spekulationen über Israels Ministerpräsident die Runde. In sozialen Netzwerken werden von der Nachrichtenagentur Tasnim gestreute Gerüchte über eine schwere Verletzung oder gar das Ableben von Netanjahu verbreitet.
Als vermeintliche Belege dienen der staatsnahen Einrichtung Indizien wie Terminverschiebungen, verstärkte Sicherheitsvorkehrungen und angeblich fehlendes aktuelles Bildmaterial. Die "Jerusalem Post" berichtet deshalb von einer Desinformationskampagne iranischer Staatsmedien.
Auf aktuellen Aufnahmen vom Dienstag verspottet Netanjahu auf seinem X-Account erneut die Spekulationen über seinen Tod. In einem Video ist er zusammen mit dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, zu sehen. Dieser sagt herzhaft lachend, US-Präsident Donald Trump habe ihn gebeten, sich zu versichern, dass es Netanjahu gut gehe. "Ja, Mike, ja, ich lebe", antwortet der israelische Regierungschef lächelnd.
Eine weitere aktuelle Aufnahme von Netanjahu wird ebenfalls am Dienstag vom offiziellen Account des Büros des israelischen Ministerpräsidenten via X verbreitet. Sie zeigt den Premier beim Telefonieren.
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Auslöser der jüngsten Spekulationen in sozialen Netzwerken war eine Rede Netanjahus vom 12. März 2026, die auf dem YouTube-Kanal des israelischen Ministerpräsidenten veröffentlicht wurde. Sechs Finger wollen Nutzer in sozialen Netzwerken darauf zählen und orakeln im gleichen Atemzug über den Verbleib des Ministerpräsidenten.
Der genaue Ausschnitt, der viral geht, ist im Video gleich in der ersten Minute zu sehen. Netanjahu gestikuliert mit beiden Händen und streckt seine Zeigefinger aus. Währenddessen bildet sich im Video für einen kurzen Moment ein Schatten an einer Falte an der Seite seiner Hand. Tatsächlich sind fünf Finger auf dem Video zu sehen. Mit dem Thema haben sich auch internationale Faktencheck-Organisationen beschäftigt.


2 months ago
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