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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNach der Niederlage im Hinspiel sichert sich Greuther Fürth zu Hause den Klassenerhalt. Essen vergibt kurz vor Schluss zwei hochkarätige Chancen. Der Spielbericht
Quelle: DIE ZEIT, dpa, SID, ljk Aktualisiert am 26. Mai 2026, 23:27 Uhr
Die SpVgg Greuther Fürth hat im Rückspiel der Relegation seinen Verbleib in der Zweiten Bundesliga gesichert. Nach der 0:1-Niederlage gegen Rot-Weiss Essen im Hinspiel gewannen die Fürther vor heimischer Kulisse mit 2:0. Die Tore schossen Noel Futkeu (28. Minute) und Branimir Hrgota (46.).
Damit wird Greuther Fürth auch in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga auflaufen. Für Essen verlief der Abend besonders bitter: Während dank des Sieges im Hinspiel ein 1:2 zumindest für eine Verlängerung gereicht hätte, vergab das Team um Trainer Uwe Koschinat in den letzten Minuten gleich mehrere Großchancen. Torben Müsel (81.) scheiterte an Torwart Silas Prüfrock, Kaito Mizuta (89.) schoss frei stehend knapp neben das Tor.
Fürth startet langsam in Partie
Vor dem Spiel hatte der spätere Torschütze Futkeu noch ein »Feuerwerk« versprochen. Sein Klub stand nach dem 0:1 im Hinspiel mit dem Rücken zur Wand und drohte, erstmals seit 1997 wieder in die dritte Liga abzusteigen. »Wir werden all-in gehen«, kündigte deshalb auch Fürths Trainer Heiko Vogel an.
Doch danach sah es zunächst nicht aus. Fürth tat sich schwer, Essen kam trotz weniger Ballbesitz zu besseren Chancen. Nur Fürth-Torwart Prüfrock war es zu verdanken, dass der Zweitligist nicht erneut in Rückstand kam. Stattdessen verwandelte Futkeu in der 29. Minute sein 20. Saisontor und brachte die SpVgg doch noch in Führung. Mit dem Treffer wurde auch sein Team aktiver und nahm das Spiel langsam an sich.
Das setzten sie auch nach dem Seitenwechsel fort, als Hrgota spektakulär zum 2:0 traf. Mit dem Tor war der Rückstand aus dem Hinspiel aufgeholt, und Fürth war auf Kurs zum Klassenerhalt. Doch Essen hatte weiter Chancen – auch, weil die Fürther Abwehr nicht immer sicher stand. Abschlüsse wie von Michael Kostka (50.) waren aber zu schwach, ein Tor von Jaka Cuber Potocnik wurde nach VAR-Einsatz wegen Abseits zurückgenommen.
Essens große Chance
So ging es bis in die 81. Minute. Dann hatte Essen seine wohl größte Chance des Abends: Dickson Abiama verlängerte eine Flanke per Kopf an den Pfosten von Greuther Fürth, Prüfrock sprang in die linke Ecke nach dem Ball, bekam ihn aber nicht zu greifen. Stattdessen flog er auf Torben Müsel zu, der sich vor dem leeren Tor für einen Kopfball entschied – und diesen statt in die freie rechte Ecke nach links setzte, sodass Prüfrock klären konnte. Wenig später verzog Kaito Mizuta seinen Schuss rechts am Tor vorbei. Das Spiel endete nach neun Minuten Nachspielzeit mit 2:0.
»Es fällt eine Riesenlast ab. Das ist unbeschreiblich. Ich bin überglücklich und unglaublich stolz. Das war eine tolle Leistung«, sagte Fürths Mittelfeldspieler Felix Klaus bei Sky. Zwar sei in der weitgehend schlechten Saison »einiges falsch gelaufen«, räumte Klaus ein, »aber das ist jetzt der falsche Zeitpunkt, um darüber zu reden«.
Essen-Trainer Koschinat zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht. »Es ist ärgerlich. Wir hatten viele Möglichkeiten, in die Verlängerung zu kommen. Wir haben unser Herz auf dem Platz gelassen und können stolz sein, auch wenn wir uns im Moment dafür nichts kaufen können«, sagte er bei Sat.1. Essen war zuletzt in der Saison 2006/2007 in der Zweiten Bundesliga vertreten.
Angesprochen auf den aberkannten Anschlusstreffer sagte Koschinat: »Ich hab immer gesagt, der VAR hat im Fußball nichts zu suchen. Das ist eine Entscheidung, die Menschen gebührt.« In der dritten Liga wird der Videobeweis nicht eingesetzt.


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