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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayAktualisiert am 29.10.2026 - 21:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Chinook-Helikopter (Symbolbild): Ein solcher ist in Bosnien abgestürzt. (Quelle: IMAGO/Laurens Niezen)
In Bosnien ist ein Militärhelikopter der EU-Mission Eufor Althea verunglückt. Der Absturz fordert mehrere Menschenleben.
Beim Absturz eines italienischen Armeehubschraubers in Bosnien-Herzegowina sind vier Mitglieder der EU-geführten Mission Eufor Althea ums Leben gekommen. Elf weitere Insassen wurden nach Krankenhausangaben bei dem Unglück am Donnerstag verletzt. Zur Nationalität der Opfer wurden zunächst keine Angaben gemacht. Der Hubschrauber vom Typ CH-47 Chinook stürzte nach Angaben der Eufor bei einem Routineeinsatz über dem Ort Gorica im Distrikt Brčko im Nordosten des Landes ab. Die Absturzursache war zunächst unklar.
Nach Angaben eines Krankenhaussprechers starben drei Insassen sofort, ein vierter erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Drei der Verletzten sollten demnach vom Krankenhaus in der Stadt Brčko zur Weiterbehandlung ins 50 Kilometer entfernte Tuzla verlegt werden.
Der Hubschrauber sei bei einem Routineeinsatz in der Region rund 180 Kilometer nordöstlich von Sarajevo abgestürzt, teilte die EU-Mission mit. Keine Zivilisten seien dabei verletzt worden und an ziviler Infrastruktur seien keine Schäden durch den Unfall entstanden. Diese in sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen sollen den Moment des Absturzes zeigen:
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Bundeswehr seit vier Jahren an Mission beteiligt
Zentrale Aufgabe der Mission Eufor Althea in Bosnien ist das Unterstützen der Umsetzung des Friedensvertrages von Dayton aus dem Jahr 1995. Als Nachfolgemission der von der Nato geführten "Stabilisation Force" (SFOR) soll Althea in dem Balkanland für Sicherheit sorgen. Weitere Ziele sind die Ausbildung der bosnischen Streitkräfte und die Schaffung eines sicheren Umfeldes für die Entwicklung des Landes.
In Bosnien-Herzegowina gibt es mehr als 30 Jahre nach Kriegsende weiter erhebliche Spannungen zwischen den Volksgruppen der Serben, Kroaten und der bosnischen Muslime. Vor allem auf Seiten der bosnischen Serben bestehen Tendenzen zu einer Abspaltung beziehungsweise einem Anschluss an Serbien.
Die Bundeswehr ist seit August 2022 an der Mission Eufor Althea mit bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten beteiligt, nachdem sie bereits von 2004 bis 2012 vor Ort war. Das deutsche Engagement umfasst derzeit insgesamt 36 Dienstposten.


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