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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayOb der Iran tatsächlich eine unmittelbare, militärische Bedrohung für die USA dargestellt hat, wird von vielen Militärexperten angezweifelt. Es gilt allerdings als wahrscheinlich, dass Kents Rücktritt weniger mit rein militärischen Aspekten des Kriegs zu tun hatte. Seine Worte wirken wie eine Botschaft an Trump: Nämlich, dass er sich nicht mehr der völligen Unterstützung des Rechtsaußen-Lagers sicher sein kann.
Kent galt schon vor seinem Rücktritt als politischer Hardliner. Zweimal war ihm zuvor der Einzug in das US-Repräsentantenhaus für die Republikaner nicht gelungen. In dieser Zeit soll er unter anderem ein Mitglied der rechtsextremen "Proud Boys" beschäftigt haben. Bekanntheit erlangte er in der Vergangenheit auch dadurch, dass er häufig in der Sendung des ehemaligen Fox News-Moderators und langjährigen Trump-Unterstützers Tucker Carlson zu Gast war.
Der Moderator gilt als eines der Sprachrohre der "Make America Great Again"-Bewegung (Maga), die den harten Kern der Trump-Unterstützer ausmacht. Doch auch Carlson steht nicht mehr bedingungslos an der Seite von Trump. Carlson lobte Kent etwa nach dessen Rücktritt als den "mutigsten Mann", den er kenne und lud ihn erneut in seine Sendung ein.
Auch Carlson hatte zuletzt immer wieder die Erzählung aufgegriffen, dass Israel und nicht die USA die Triebfeder des Kriegs sei. "Das ist der Krieg Israels, nicht der der USA", sagte er etwa wenige Tage, nachdem USA und Israel ihren gemeinsamen Angriff begonnen hatten.
Dem Moderator wird wegen seiner Äußerungen Antisemitismus vorgeworfen, genauso wie Kent. "Antisemitismus ist ein Übel, das ich verabscheue, und wir wollen es ganz sicher nicht in unserer Regierung haben", kommentierte etwa der republikanische Abgeordnete Don Bacon Kents Rücktritt.
Andere Figuren im Trump-Lager gehen mit ihrer Kritik noch weiter. Dazu zählt etwa der Rechtsextremist Nick Fuentes. Der 27-Jährige vertritt im Netz offen rassistische und antisemitische Positionen. Allein auf der Plattform X hat Fuentes 1,3 Millionen Follower und gilt vor allem in der jungen, rechtsradikalen Szene als einflussreich. Den Krieg im Iran nutzte er ebenfalls, um mit Trump als Präsident abzurechnen.
"Im Moment kämpft der Iran mehr für Amerika, als dass es Amerika für Amerika tut", teilte Fuentes etwa vor wenigen Tagen auf sozialen Medien mit. Deshalb bete er für die iranischen Märtyrer oder das getötete staatliche Oberhaupt Ajatollah Chamenei, weil diese sich im Kampf gegen Israel befinden.


2 months ago
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