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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayIm Video | Trump beleidigt Reporterin
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Der Sender CNN reagierte sofort. Seine Verantwortlichen stellten sich demonstrativ hinter Holmes und erklärten, die Reporterin habe lediglich "eine harte, relevante und berichtenswerte Frage im Namen der amerikanischen Öffentlichkeit" gestellt. Persönliche Angriffe auf Journalisten seien "unter der Würde des Amtes" des US-Präsidenten.
Harp gilt als Trumps "menschlicher Drucker"
Ben Rhodes, ehemaliger Sicherheits- und Kommunikationsberater von Präsident Barack Obama, verurteilte das Verhalten Trumps und seiner Medienabteilung im Gespräch mit dem Sender MS Now: "Es richtet sich explizit gegen Frauen. Das ist absolut abstoßend." Rhodes vermutete, Holmes habe mit ihrer Frage nach Trumps Verhältnis zum nordkoreanischen Diktator einen Nerv getroffen: "Das Problem ist, er beantwortet keine einzige dieser Fragen. Stattdessen attackiert er insbesondere Journalistinnen und fühlt sich offenbar stark dabei – das ist alles, was er kann."
Wer aber ist Natalie Harp – und warum reagiert das Weiße Haus so gereizt? Die 35-Jährige ist offiziell "Executive Assistant" des Präsidenten. Inoffiziell gilt sie längst als eine der einflussreichsten Personen in seinem unmittelbaren Umfeld. Zuvor moderierte sie beim rechten Sender One America News. Unter Trump-Mitarbeitern trägt sie den Spitznamen "menschlicher Drucker", wie US-Medien berichten. Der Grund: Sie bringt dem Präsidenten konsequent ausgedruckte Nachrichten und insbesondere positive Presseartikel mit, statt ihn selbst die Presselandschaft sichten zu lassen. Seit seiner Wiederwahl verwaltet sie zudem maßgeblich Trumps Account auf seiner Onlineplattform Truth Social.
Trumps Attacken werden zum Bumerang
Im Juli rückte Harp besonders ins Rampenlicht. Damals wurde bekannt, dass sie zu der kleinen Gruppe gehörte, die Trump bei einem geheimen Flugzeugwechsel in der Türkei begleitete. Der Grund war eine mutmaßliche Bedrohung durch den Iran. Neben Harp wechselten auch Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie die Berater Dan Scavino und Walt Nauta gemeinsam mit Trump das Flugzeug. Ein Catering-Fahrzeug brachte die Gruppe von der "Air Force One" zu einer anderen Militärmaschine. Außenminister Marco Rubio, Berater Stephen Miller und die mitreisende Presse flogen hingegen in der Präsidentenmaschine zurück in die USA. Dass ausgerechnet Harp zum engsten Kreis der Evakuierten zählte, sorgt seither für Getuschel in Washington.


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