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Iran: Sprecher der Revolutionsgarden getötet
Aktualisiert am 20.03.2026 - 10:41 UhrLesedauer: 17 Min.

Ali Mohammad Naini, General und Sprecher der sogenannten "Islamischen Revolutionsgarden": Er wurde bei einem Angriff getötet. (Quelle: Iranische Revolutionsgarden)
Israel greift erneut den Iran an. Iranische Angriffe könnten zu jahrelangen Ausfällen im Energiehandel führen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Freitag, 20. März
Der Sprecher der iranischen Revolutionsgarden ist nach Angaben Teherans bei Luftangriffen der USA und Israels getötet worden. Ali Mohammed Naini sei am frühen Freitagmorgen einer "feigen Terrorattacke der amerikanisch-zionistischen Seite" zum Opfer gefallen, erklärten die Revolutionsgarden auf ihrer Webseite "Sepah News".
Die Garden sind die ideologische Armee des Iran und eine wichtige Stütze der Islamischen Republik.
In Kuwait sind nach Drohnenangriffen Teile einer Ölraffinerie abgeschaltet worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf die Kuwait Petroleum Corporation (KPC) berichtete, wurde die Ölraffinerie Mina al-Ahmadi am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) Ziel mehrerer Drohnenangriffe. Dabei sei in einigen Anlagen der Raffinerie Feuer ausgebrochen.
Ersten Informationen zufolge gibt es keine Verletzten oder Tote infolge der Angriffe. KPC erklärte demnach weiter, dass Feuerwehr und Rettungskräfte sofort mit den Löscharbeiten begannen und mehrere Anlagen der Raffinerie abgeschaltet wurden.
Die Raffinerie war erst am Donnerstag getroffen worden, dabei kam es nach KPC-Angaben zu einem begrenzten Brand. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Ölraffinerien des Landes und auch der Golfregion.
Um ihren Bestand an Kurzstrecken-Abfangraketen zu schonen, hat die israelische Luftwaffe beschlossen, nicht mehr alle iranischen Raketen abzuschießen, berichtet die "Times of Israel". Der Iran setze zunehmend ballistische Raketen mit Streubombensprengköpfen ein. Dadurch werden wahllos kleine Munitionsteile über ein weites Gebiet verteilt.
Streubomben würden wahrscheinlich keinen nennenswerten Schaden anrichten, wenn sich Zivilisten in Sicherheit befinden. Streubomben öffnen sich beim Herabfallen und verteilen laut IDF zwischen 24 und 80 kleinere Munitionsteile, die jeweils einige Kilogramm Sprengstoff enthalten, schreibt die "Times of Israel". Die Munition verfügt über keinen eigenen Antrieb und keine eigene Lenkung und fällt einfach zu Boden, wo sie beim Aufprall explodieren sollen.
Auf einer Fitness-App ist die aktuelle Route des einzigen französischen Flugzeugträgers genau verfolgbar. Das französische Militär will nun "Maßnahmen ergreifen". Mehr dazu lesen Sie hier.
Die kuwaitische Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi ist am frühen Morgen von mehreren Drohnen angegriffen worden. Dabei sei in einigen Anlagen ein Feuer ausgebrochen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Ölkonzern KPC. Verletzte wurden demnach zunächst nicht gemeldet. Die Feuerwehr sei sofort im Einsatz gewesen. Mehrere Anlagen seien vorsorglich abgeschaltet worden, um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten.


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