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Iran droht mit Terroranschlägen auf Touristen weltweit
Aktualisiert am 20.03.2026 - 17:42 UhrLesedauer: 2 Min.
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Aufnahmen zeigen den Luftschlag des US-Militärs. (Quelle: t-online)
Die militärische Infrastruktur des Iran liegt weitgehend in Trümmern – doch Teheran widersetzt sich weiter. Das Regime droht nun mit Angriffen auf Touristen und zivile Ziele weltweit.
Die dritte Woche des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran neigt sich dem Ende zu. Das Gewaltregime in Teheran versucht derweil, sich mit allem, was es aufbringen kann, gegen die Angriffe zu wehren, um Israel und den USA doch noch eine strategische Niederlage zuzufügen.
Ein mächtiger wirtschaftlicher Druckpunkt war in den vergangenen Wochen die faktische Schließung der Straße von Hormus, durch die zu Vorkriegszeiten ein erheblicher Anteil des weltweiten Energiehandels verschifft wurde. Nun baut das Regime den Druck offenbar weiter aus und droht mit terroristischen Angriffen auf zivile Infrastruktur und Touristen weltweit.
Irans oberster Militärsprecher Abolfazl Schekarchi warnte, dass Parks, Erholungsgebiete und Touristengebiete für die Feinde des Iran nicht länger sicher seien. In der im iranischen Staatsfernsehen verkündeten Stellungnahme sprach er konkret US-amerikanische und israelische Staatsbürger an und behauptete, Informationen über sie zu haben.
Experte warnt vor Radikalisierung in Deutschland
Durch die Luftangriffe der USA und Israels wurde bereits ein Großteil der militärischen Infrastruktur des Regimes beschädigt oder zerstört. Trotzdem werden im Iran weiterhin Raketen und Waffen für den Krieg produziert. In einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag kündigte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu an, jetzt vermehrt Angriffe auf die Fertigungsstätten für Waffen zu lenken.
Die Bundesregierung geht derweil in Deutschland nicht von einer erhöhten Terrorgefahr aufgrund des Kriegs im Nahen Osten aus. Trotzdem verfügt auch das iranische Regime ebenso wie die von Teheran finanzierten Milizen über Netzwerke in Deutschland. Im Interview mit t-online warnt der Investigativjournalist Sascha Adamek, dass eine religiöse Umdeutung oder Interpretation des derzeitigen Kriegs, etwa als "Krieg des Westens gegen den Islam", auch hierzulande erneut zu einer Welle der Radikalisierung führen könnte.


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