PROTECT YOURSELF with Orgo-Life® QUANTUM TECHNOLOGY
Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayIran-Krieg
Es deuten sich Risse zwischen Trump und Netanjahu an
Aktualisiert am 22.03.2026 - 10:43 UhrLesedauer: 5 Min.

Demonstrierten in der Vergangenheit Einigkeit: Trump und Netanjahu. (Archivbild) (Quelle: Alex Brandon/AP/dpa/dpa-bilder)
Donald Trump und Benjamin Netanjahu sind gemeinsam in den Krieg gegen den Iran gezogen. Doch was die Regierungen kommunizieren, ist teilweise sehr unterschiedlich.
"Ich bin stolz, der beste Freund zu sein, den Israel jemals hatte." Vor und nach dieser Aussage von US-Präsident Donald Trump im Herbst 2025 liegen zwei an der Seite Israels geführte Kriege. Im Sommer bombardierten die Streitkräfte der beiden Länder iranische Atomanlagen. Vor gut drei Wochen zogen sie dann wieder gegen die autoritär regierte Islamische Republik in den Krieg.
Obwohl Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu betonen, dass kein Blatt Papier zwischen sie passe, deutet einiges auf unterschiedliche Prioritäten im Krieg hin. Spekulationen über Risse im Verhältnis der Verbündeten werden genährt durch wankelmütige und nicht immer synchrone Kommunikation – auch wenn Trump zuletzt bekräftigte: "Unsere Beziehung ist sehr gut."
Die Angaben der Waffenbrüder sind oft widersprüchlich oder passen nicht zum tatsächlichen Kriegsgeschehen. So spricht Trump am Freitag davon, die US-Angriffe zurückzufahren, da man kurz davor sei, die Kriegsziele zu erreichen – während US-Medienberichten zufolge Tausende weitere Soldaten in die Region geschickt werden. Die Frage, ob Israel bereit sei, den Krieg zu beenden, wenn die USA es sind, beantwortet Trump mit: "Das denke ich, ja."
Tags darauf klingt es aus dem Munde des israelischen Generalstabschefs aber ganz anders. Drei Wochen Krieg hätten den iranischen Machtapparat zwar geschwächt, man sei aber gerade erst "auf halbem Weg", sagt Militärchef Ejal Zamir. Der Krieg werde auch während des jüdischen Pessachfests weitergehen. Das beginnt am Abend des 1. April und dauert eine Woche.
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigt am Samstag sogar eine weitere Verstärkung der Angriffe Israels und der USA im Iran an. "Wir werden nicht aufhören, bis alle Kriegsziele erreicht sind", bekräftigt er. Netanjahus Äußerungen dazu sind unterschiedlich nuanciert. Auf Hebräisch sagt er am Donnerstagabend, der Krieg werde weitergehen, "so lange dies notwendig ist". Auf Englisch kündigt er an, dass der Krieg "viel schneller enden wird, als die Leute denken".
Für Kopfschütteln sorgte Trump mit einer Aussage bei Fox News Radio. Auf die Frage, wann der Krieg zu Ende sei, antwortete er: "When I feel it in my bones" – was so viel heißt wie: "Wenn ich es tief in mir spüre".
Die Regierung in Washington hatte zu Beginn des Bombardements eine Kriegsdauer von vier bis sechs Wochen in Aussicht gestellt. Doch während Präsident Trump davon spricht, dass der Iran – trotz seiner andauernden Angriffe – militärisch quasi ausgeschaltet sei, sieht Israels Militär noch eine umfangreiche Liste an Zielen im Iran.


2 months ago
24





















English (US) ·
French (CA) ·
French (FR) ·