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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayKrieg in der Ukraine
Putins Panzer brennen
Aktualisiert am 04.04.2026 - 04:09 UhrLesedauer: 4 Min.

Ein ukrainischer Soldat: Russland musste zuletzt im Krieg in der Ukraine viele Rückschläge hinnehmen. (Quelle: IMAGO/Dmytro Smolienko/imago)
Die russische Armee steckt im Ukraine-Krieg fest. Die ukrainischen Verteidiger halten russische Panzeroffensiven erfolgreich auf und starten Gegenoffensiven. Die Probleme für Wladimir Putin wachsen.
Der ukrainische Oblast Luhansk sei völlig unter russischer Kontrolle. Diese Erfolgsmeldung verkündete das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch. Ganz Luhansk? Wohl kaum. Denn zwei ukrainische Dörfer leisten weiter erbitterten Widerstand. Was sich liest, als wäre es der Beginn eines "Asterix"-Comics, ist tatsächlich Realität im Ukraine-Krieg.
Es geht dabei um die Orte Nadija und Nowojehoriwka. Wie die 3. Sturmbrigade der Ukraine auf Telegram mitteilte, hätten die Verteidiger in den vergangenen sechs Monaten 144 Angriffe abgewehrt. Die russische Armee soll dabei 19 Fahrzeuge und 350 Soldaten eingesetzt haben. Unabhängig überprüft werden können die ukrainischen Angaben nicht. Fest steht aber: Die russische Armee beißt sich in diesem Frontabschnitt weiter die Zähne aus.
"Wir sind die letzte Verteidigungslinie in der Region Luhansk", heißt es in der Mitteilung der 3. Sturmbrigade. "Wir werden zum persönlichen Feiertag der russischen Propagandisten, der vermeintlichen Eroberung der Region Luhansk, nicht gratulieren", heißt es in der Nachricht auf dem Telegram-Kanal. "Wir halten die Meldung des russischen Verteidigungsministeriums für einen Aprilscherz."
Dass der Kreml Erfolgsmeldungen erfindet, ist nicht neu und in der aktuellen Lage keine Überraschung. Für Wladimir Putin ist es zum Verzweifeln. Er möchte unbedingt den ukrainischen Festungsgürtel in der Oblast Donezk erobern, doch es ist fraglich, ob seine Armee dieses Ziel kurzfristig überhaupt erreichen kann. Denn die Probleme in Putins Krieg wachsen – militärisch und wirtschaftlich.
Russische Schwächephase geht weiter
Die gegenwärtige russische Schwächephase ist messbar. Einerseits konnte die ukrainische Armee bei eigener Gegenoffensive vor allem im Südosten des Landes im Jahr 2026 bislang circa 450 Quadratkilometer befreien. Andererseits konnte Russland an anderen Frontabschnitten in diesem Jahr nur noch im Durchschnitt 5,5 Quadratkilometer erobern – im vergangenen Jahr lag der durchschnittliche Tageswert noch doppelt so hoch.


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