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Letzte Umfrage zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026: Enges Rennen

2 months ago 21

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Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

Letzte Umfrage deutet nächsten Krimi an


Aktualisiert am 22.03.2026 - 10:53 UhrLesedauer: 3 Min.

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Wahlplakate der beiden Spitzenkandidaten Gordon Schnieder (CDU) und Alexander Schweitzer (SPD) vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. (Quelle: IMAGO/imago)

Auch bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg an. Währenddessen bangen zwei Parteien um den Einzug im Landtag, während die FDP wohl mit dem nächsten Rückschlag rechnen muss.

Hochspannung im Rennen um die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz (RLP): Zwei Wochen nach dem Wahlkrimi in Baden-Württemberg deute sich bei der zweiten Landtagswahl im Superwahljahr 2026 ein Fotofinish zwischen der SPD und CDU sowie ein theoretischer Machtwechsel nach 35 Jahren an. Auch für die restlichen Parteien steht bei den Ergebnissen der RLP-Wahl 2026 einiges auf dem Spiel. Denn laut der aktuellen Umfrage vor der Rheinland-Pfalz-Wahl hoffen die Freien Wähler und die Linke darauf, die Fünfprozenthürde für den Einzug in den Landtag von Mainz überspringen zu können.

Nach den Wahlumfragen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zu urteilen, muss sich die noch in der Ampelkoalition vertretene FDP darauf einstellen, dass sie nach den ersten Ergebnissen der RLP-Wahl am Sonntag den Sprung ins Parlament wohl verpassen wird.

Kurz vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigt eine letzte Umfrage die möglichen Kräfteverhältnisse in Mainz. Laut der Wahlumfrage des ZDF-"Poltibarometers" liegt die CDU weiter knapp vor der SPD.

Die Christdemokraten mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder kommen auf 29 Prozent, während die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer 27 Prozent erreichen. Beide Parteien konnten in der neuen Umfrage zur RLP-Wahl gegenüber der Vorwoche jeweils einen Punkt zulegen.

Auf Platz drei liegt in der ZDF-Umfrage zur RLP-Wahl die AfD mit 19 Prozent. Deutlich dahinter folgen die Grünen mit 9 Prozent. Beide Parteien bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Die Linke mit aktuell 5 Prozent (unverändert) und die Freien Wähler mit 4,5 Prozent (minus 0,5 Punkte) müssen um den Einzug in den Landtag bangen. Die anderen Parteien kommen zusammen auf 6,5 Prozent (minus 1,5).

Für die Erhebung hatte die Forschungsgruppe Wahlen am Mittwoch und Donnerstag 1.139 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz telefonisch und online befragt. Sie ist den Angaben zufolge repräsentativ.

Letzte Insa-Umfrage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026

In der letzten Insa-Umfrage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Dort kommt die CDU mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 29 Prozent der Stimmen.

Die SPD mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer vereinigt laut der letzten Insa-Umfrage im Rennen um den Sieg bei der Rheinland-Pfalz-Wahl einen Prozentpunkt weniger bei den Stimmenanteilen auf sich. Somit stehen die Sozialdemokraten bei 28 Prozent.

Die AfD von Spitzenkandidat Jan Bollinger klettert nach der aktuellen Insa-Umfrage der "Bild"-Zeitung nun auf 20 Prozent. Die Grünen mit Spitzenkandidatin Katrin Eder erreichen 9 Prozent Zustimmung bei den Menschen in Rheinland-Pfalz.

Um den Einzug in den Landtag bangen müssen nach der Befragung die Freien Wähler und die Linke mit jeweils fünf Prozent. Die FDP mit Spitzenkandidatin Daniela Schmitt fällt demnach unter 3 Prozent und würde damit dem neuen Parlament nicht mehr angehören.

Bei der Frage, wen man am liebsten als Ministerpräsidenten hätte, liegt SPD-Regierungschef Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Mann Schnieder, der auf 25 Prozent kommt. AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger liegt bei 10 Prozent. Der Regierungschef wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern vom Landtag.

Generell gilt für aktuelle Umfragen vor Wahlen immer: Wahlumfragen sind mit Unsicherheiten behaftet und keine Prognosen für die ersten Ergebnisse der RLP-Wahl 2026 oder den Wahlausgang. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider.

Die Forschungsgruppe Wahlen gibt eine statistische Fehlertoleranz von gut plus/minus zwei Prozentpunkten bei einem Anteilswert von zehn Prozent für die Umfrage an, bei einem Anteilswert von 40 Prozent sind es plus/minus drei Punkte. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

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