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Verwirrung um das Raketenarsenal des Iran
Aktualisiert am 29.03.2026 - 13:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine iranische Rakete nach dem Start (Archivbild): Offenbar ist unklar, wie viele Flugkörper der Iran noch hat. (Quelle: Uncredited/Iranian Defense Ministry/AP/dpa/dpa-bilder)
Viele iranische Raketen haben die USA nach eigenen Angaben bereits zerstört. Umstritten ist aber offenbar, wie groß das verbleibende Arsenal ist.
Die USA haben laut Geheimdienstinformationen rund einen Monat nach Beginn des Krieges gegen den Iran erst etwa ein Drittel des iranischen Raketenarsenals sicher zerstört. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf fünf Quellen aus US-Geheimdienstkreisen.
Der Verbleib eines weiteren Drittels sei schwer zu bewerten: Bombardierungen hätten diese Raketen vermutlich beschädigt, zerstört oder in unterirdischen Tunneln und Bunkern verschüttet, so die Informanten.
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Damit bleibt ein erheblicher Teil der iranischen Raketen entweder intakt oder zumindest nicht eindeutig erfasst. Die genaue Lage vieler Waffen sei unklar, was die Einschätzung der militärischen Schlagkraft des Iran erschwere.
Ein Grund für die Unsicherheit liegt offenbar in Irans weit verzweigtem System aus unterirdischen Anlagen. Raketen würden in Tunneln und Bunkern gelagert, die selbst durch intensive Luftangriffe schwer vollständig zu zerstören seien. Die Quellen betonten, dass die Bewertung der Schäden weiterhin laufe und neue Erkenntnisse das Bild noch verändern könnten.
Laut Reuters seien die Erkenntnisse zur iranischen Drohnenfähigkeit ähnlich gelagert; man gehe "mit gewisser Sicherheit" davon aus, dass etwa ein Drittel zerstört worden sei.
Diese Geheimdienstinformationen stehen im Widerspruch zu den öffentlichen Äußerungen von Präsident Donald Trump vom Donnerstag, wonach dem Iran "nur noch sehr wenige Raketen" verblieben seien. Zugleich räumte er offenbar ein, dass die verbliebenen iranischen Raketen und Drohnen eine Bedrohung für mögliche künftige US-Operationen zum Schutz der wirtschaftlich bedeutenden Straße von Hormus darstellen könnten.


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