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SPD und CDU: Rot-schwarzes Kabinett in Brandenburg vereidigt

2 months ago 37

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Brandenburgs neue Regierung steht. Mehrere SPD-Minister bleiben im Amt. CDU-Chef Jan Redmann wird Innenminister, auch Wirtschafts- und Bildungsressort gehen an die CDU.

Aktualisiert am 18. März 2026, 10:42 Uhr Quelle: DIE ZEIT, dpa,

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 Dietmar Woidke (rechts, SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, ernennt in der Staatskanzlei Jan Redmann (CDU) zum neuen Brandenburger Innenminister.
Dietmar Woidke (rechts, SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, ernennt in der Staatskanzlei Jan Redmann (CDU) zum neuen Brandenburger Innenminister. © Soeren Stache/​dpa

Die Ministerinnen und Minister der neuen rot-schwarzen Regierungskoalition in Brandenburg sind im Potsdamer Landtag vereidigt worden. Vier der sechs neu vereidigten Ministerinnen und Minister sprachen den Eid auf Gott. Der alte und neue Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kündigte an: "Gemeinsam werden wir hart dafür arbeiten, dass Brandenburg wirtschaftlich stark und sozial gerecht bleibt". Der neue Innenminister und Vize-Ministerpräsident Jan Redmann (CDU) sagte, er habe "hohen Respekt " vor der Aufgabe.

CDU-Generalsekretär Gordon Hoffmann wird Bildungsminister, die Berliner Staatssekretärin Martina Klement (CSU) übernimmt das Ressort Wirtschaft. Die drei Ressorts waren zuvor in SPD-Hand.

Bei der SPD wird der bisherige Innenminister René Wilke neuer Gesundheits- und Sozialminister, Wirtschaftsminister Daniel Keller wechselt zu Finanzen und der bisherige Finanzminister Robert Crumbach wird Verkehrsminister. Im Amt bleiben Manja Schüle (Wissenschaft), Hanka Mittelstädt (Agrar) und Benjamin Grimm (Justiz).

Am Montag hatten Woidke und Redmann den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Für die nächsten dreieinhalb Jahre ist einiges geplant: mehr Stellen für Lehrkräfte und Polizisten sowie eine Entlastung der Wirtschaft. Angekündigt ist aber auch ein Sparkurs. Die angespannte Finanzlage des Landes lasse "keinen Spielraum für Illusionen".

Koalition von SPD und BSW gescheitert

Die neue Koalition tritt an die Stelle des vor zwei Monaten zerbrochenen Regierungsbündnisses von SPD und BSW. Die SPD hatte dieses etwas mehr als ein Jahr nach der Landtagswahl 2024 angesichts anhaltender Konflikte im BSW beendet. SPD und CDU einigten sich danach auf eine neue Koalition, wodurch Neuwahlen vermieden wurden.

Der Landtag in Brandenburg ist ein Vier-Fraktionen-Parlament. Die SPD stellt mit 34 Abgeordneten die größte Fraktion, die AfD folgt mit 30 Abgeordneten. Die CDU hat zwölf Parlamentarier, das BSW neun. Dazu kommen drei fraktionslose Abgeordnete. Gemeinsam kommen SPD und CDU damit auf 46 Sitze – ein Sitz mehr als die absolute Mehrheit von 45.

Die nächste reguläre Landtagswahl ist 2029.

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