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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayCDU-Politiker: CO2-Preise senken
Steigende Gaspreise: SPD kündigt Entlastungen an
Aktualisiert am 20.03.2026 - 08:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Blick auf Gasleitungen (Symbolbild): Der Krieg gegen den Iran wirkt sich spürbar auf die Rohstoffpreise aus. (Quelle: Emilio Morenatti/AP/dpa/dpa)
Höhere Weltmarktpreise wirken sich laut SPD bereits spürbar auf Gas- und Strompreise in Deutschland aus. Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze meldet sich zu Wort.
Der Nahost-Krieg treibt die Gaspreise in die Höhe – die Bundesregierung steht unter Druck. Wie das Magazin "Stern" berichtet, stellen sowohl SPD als auch CDU Forderungen an die Koalition. Dirk Wiese, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, erklärte dem "Stern": "Wir sehen die Entwicklungen am Gasmarkt mit großer Sorge."
Versorgungsengpässe erwartet er nicht. Die höheren Weltmarktpreise wirkten sich aber bereits deutlich auf Gas- und Strompreise in Deutschland aus. Eine Taskforce der Koalitionsfraktionen beobachtet demnach die Entwicklung.
Wiese kündigte mögliche Entlastungen der Bürger an: "Klar ist: Wenn die Krise anhält, werden wir entschlossen reagieren und Belastungen insbesondere für kleine und mittlere Einkommen abfedern." Die Bundeswirtschaftsministerin solle ein Energiepaket vorlegen, das den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) fordert unterdessen eine rasche Senkung der CO2-Preise. Schulze erklärte gegenüber dem Magazin: "Unsere Industrie, vor allem die energieintensiven Unternehmen, können mit diesen Preisen nicht mehr wirtschaftlich arbeiten." Immer mehr Firmen drohten abzuwandern.
Schulze drängt konkret auf Entlastungen beim EU-Emissionshandel: "Wir müssen die CO2-Bepreisung senken, um die Wirtschaft und am Ende auch die Verbraucher zu entlasten." Diese Forderung habe er sowohl an die Bundesregierung als auch an die EU-Kommission gerichtet.
Angesichts der dramatischen Eskalation im Krieg gegen den Iran haben Deutschland und andere führende europäische Nationen sowie Japan Schritte zur Stabilisierung der Energiemärkte angekündigt. Die Sorge vor einem globalen Energieengpass trieb zudem die Preise in die Höhe. Europäische Gaspreise legten um 25 Prozent zu und liegen nun mehr als 60 Prozent über dem Niveau vor Kriegsbeginn am 28. Februar. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich zeitweise um fast zehn Prozent und notierte später bei 113 Dollar je Barrel.


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