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Orgo-Life the new way to the future Advertising by Adpathway"Loch in den Maschinenraum gesprengt"
US-Marines entern iranisches Frachtschiff
Aktualisiert am 20.04.2026 - 00:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Die US-Marine hat ein iranisches Frachtschiff im Golf von Oman beschossen. Offenbar wollte das Schiff die Blockade in der Straße von Hormus umgehen.
Die US-Marine hat nach Angaben von Präsident Donald Trump ein iranisches Frachtschiff im Golf von Oman beschossen und unter ihre Kontrolle gebracht. Das Schiff habe versucht, die von den USA errichtete Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus zu umgehen, schrieb Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social.
"Ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff namens TOUSKA, das fast 900 Fuß lang ist (etwa 274 Meter) und fast so viel wiegt wie ein Flugzeugträger, versuchte heute, unsere Seeblockade zu durchbrechen – was für die Besatzung nicht gut ausging", teilte Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.
Wie das US-Regionalkommando Centcom mitteilte, war das Schiff auf dem Weg in die iranische Küstenstadt Bandar Abbas in der Straße von Hormus. Über sechs Stunden hinweg habe das US-Militär Warnungen ausgesprochen, denen die Besatzung jedoch nicht nachkam. Der US-Lenkwaffenzerstörer "USS Spruance" forderte die Besatzung daraufhin auf, den Maschinenraum zu räumen, und setzte dann mit mehreren Schüssen den Schiffsantrieb außer Gefecht, wie Centcom weiter mitteilte.
Trump erklärte, die "USS Spruance" habe "ein Loch in den Maschinenraum gesprengt". Auf einem Video des US-Regionalkommandos ist zu sehen, wie das Mark-45-Leichtgewichtsgeschütz an Bord des US-Zerstörers mehrfach auf das Frachtschiff feuert. In einer Pressemitteilung von Centcom hieß es weiter, US-Marines hätten das Schiff später geentert und unter ihrer Kontrolle gebracht. Der Frachter ist nach Angaben Trumps "wegen früherer illegaler Aktivitäten" mit US-Sanktionen belegt. Aktuell werde geprüft, was sich an Bord befinde.
Die Lage rund um die Straße von Hormus ist weiterhin äußerst angespannt. Der Iran hatte am Samstag seine Öffnung der Meerenge nach nur einem Tag wieder rückgängig gemacht. Die iranische Armeeführung begründete dies mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen.
Französischer und britischer Frachter unter Beschuss
Die französische Reederei CMA CGM teilte am Sonntag mit, dass eines ihrer Schiffe am Vortag in der Straße von Hormus zum Ziel von Warnschüssen geworden sei. Trump hatte zuvor erklärt, dass neben einem französischen Schiff auch ein britischer Frachter unter Beschuss geraten sei.
Durch die Straße von Hormus verläuft normalerweise ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen. Nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar hatte Teheran die Meerenge weitestgehend für die internationale Schifffahrt gesperrt. Die Blockade hat weltweit die Preise für Öl und Flüssiggas in die Höhe getrieben.


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