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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
Ukraine greift Zentrum der russischen Drohnenindustrie an
Aktualisiert am 30.03.2026 - 10:34 UhrLesedauer: 3 Min.
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Video zeigt Aufnahmen der Attacke. (Quelle: t-online)
Ukrainischer Angriff trifft offenbar Drohnenstandort in Russland. Selenskyj zeigt sich enttäuscht von ukrainischen Rüstungsherstellern. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Montag, 30. März
Angriff auf russische Drohnenstartbasis
Die südrussische Stadt Taganrog, die wichtig für die Moskauer Drohnenkriegsführung ist, wurde nach Behördenangaben massiv von ukrainischen Kampfdrohnen angegriffen. Dabei habe es einen Toten und acht Verletzte gegeben, berichtete Bürgermeisterin Swetlana Kambulowa der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Sie sprach von Schäden an zahlreichen Wohnhäusern und drei nicht näher bezeichneten Unternehmen. In Taganrog gibt es ein Flugzeugwerk und zwei Fabriken, die Drohnen und Drohnenteile herstellen. Telegramkanäle berichteten unter Berufung auf Augenzeugen von einem stundenlangen Einsatz der Flugabwehr in Taganrog. Auch eine Schule sei beschädigt worden.
Über Taganrog und sechs anderen Landkreisen des Gebietes Rostow seien in der Nacht mehr als 60 Drohnen abgefangen worden, teilte Gouverneur Juri Sljussar mit. Dazu zählte auch der Landkreis Millerowo. Von der dortigen Luftwaffenbasis startet die russische Armee oft Kampfdrohen zu Angriffen auf die Ukraine. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, insgesamt seien in der Nacht 102 ukrainische Drohnen ausgeschaltet worden.
"Sie werden verlieren": Selenskyj kritisiert heimische Rüstungsindustrie
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich offenbar kritisch zu ukrainischen Herstellern von Abfangraketen geäußert. In einer Videokonferenz mit Journalisten habe er am Samstag gesagt, ihm seien etwa zehn Produktionsanlagen für Abfangraketen bekannt, die die Firmen in verschiedenen Teilen der Welt ohne Wissen des Staates errichten würden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine.
Genauer habe Selenskyj gesagt: "Um ehrlich zu sein, kenne ich etwa zehn Anlagen, die weltweit hinter dem Rücken des Staates gebaut wurden, angeblich damit – Gott bewahre – nichts verloren ginge. Ich glaube, sie werden verlieren." Der ukrainische Präsident meint damit wohl insbesondere finanzielle Verluste. Derzeit ist Selenskyj mit mehreren Golfstaaten zwecks potenzieller Sicherheitspartnerschaften im Gespräch.
Kiew: Russische Drohne trifft Kinderspielplatz
Bei einem russischen Luftangriff auf die Stadt Kramatorsk im Osten der Ukraine sind nach offiziellen Angaben drei Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten war ein 13-jähriger Junge, teilte der regionale Militärverwalter Wadim Filaschkin auf Telegram mit. Weitere sieben Bewohner im Alter zwischen 20 und 85 Jahren seien verletzt worden. Durch die Explosion der Fliegerbombe seien mehrere Wohngebäude beschädigt worden.
Möglicherweise gebe es unter den Trümmern weitere Opfer. "Alle zuständigen Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz", schrieb Filaschkin.
Nach einem Bericht der Agentur Unian wurden bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Kinderspielplatz in der Region Mykolajiw im Süden der Ukraine zehn Menschen verletzt, unter ihnen acht Kinder. Ein 13-jähriges Mädchen sei wenig später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen gestorben, teilten die Ermittlungsbehörden mit.


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