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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayNewsblog zum Krieg in der Ukraine
Elon Musk: Ukraine hat Starlink für Offensivangriffe genutzt
Aktualisiert am 24.10.2026 - 23:24 UhrLesedauer: 23 Min.

Elon Musk: Der Tech-Milliardär erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ukraine. (Quelle: Evan Vucci/reuters)
Die Ukraine greift eine wichtige Chemiefabrik an. Elon Musk erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ukraine. Alle Nachrichten im Newsblog.
Samstag, 24. Oktober
Musk behauptet: Ukraine hat Starlink für Offensivangriffe genutzt
US-Tech-Milliardär Elon Musk wirft dem ukrainischen Militär vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Es habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen und den Dienst für Angriffe eingesetzt, bei denen Menschen getötet werden sollten, schrieb der SpaceX-Gründer Musk auf der Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht. Er schrieb weiter, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.
Das Satelliteninternet Starlink gehört zum Raumfahrtkonzern SpaceX. Es wird laut Musk als kommerzieller Dienst nur für zivile und für Verteidigungszwecke, aber nicht für militärische Offensiven genutzt. Starshield ist der militärische Ableger und wird laut Musk von der US-Regierung kontrolliert. Das Satelliteninternet setzt die ukrainische Armee bei ihrer Luftverteidigung gegen den russischen Angriffskrieg ein. Es spielt für das Militär beim Einsatz von Drohnen, die Logistik und die Kommunikation eine wichtige Rolle.
Ukraine greift russische Chemieanlage an – Großbrand
In der Nacht hat die Ukraine ein wichtiges Chemiewerk in Toljatti in der Region Samara angegriffen. Augenzeugenvideos zeigen, wie Drohnen über der Stadt kreisen. Auf anderen Videos ist zu sehen, wie Feuersäulen aus der Toljattikautschuk-Fabrik schlagen. Eine offizielle Bestätigung des Angriffs durch die Ukraine steht noch aus.
Die Fabrik ist für die gesamte russische Wirtschaft wichtig. Etwa ein Viertel des in Russland produzierten synthetischen Kautschuks, Grundlage für die Produktion in vielen weiteren Wirtschaftszweigen, wird dort hergestellt. Auch mehrere Stunden nach dem Angriff zeigten Augenzeugenvideos in lokalen Telegram-Kanälen große Rauchsäulen, die über der Fabrik aufsteigen.
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Freitag, 23. Oktober
Russlands Armee erleidet Verluste historischen Ausmaßes
Russland verzeichnet weiterhin massive Verluste in der Ukraine. Nun gibt es neue Zahlen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
First Lady verhandelt Waffenruhe für belagerte Stadt
First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben in der seit Monaten abgeriegelten Frontstadt Oleschky im russischen Besatzungsgebiet im Süden der Ukraine eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt. Beide Konfliktparteien hätten vereinbart, alle Kampfhandlungen ab dem 29. Oktober vorübergehend einzustellen, teilte das Weiße Haus mit. Dadurch solle humanitäre Hilfe sowie eine Evakuierung der Zivilbevölkerung über einen sicheren Korridor ermöglicht werden.
"Die Menschen in Oleschky haben nur eingeschränkten Strom, leben inmitten verminter Straßen und müssen regelmäßige Militärangriffe ertragen", sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump laut Mitteilung. Sie habe mit Vertretern beider Kriegsparteien zusammengearbeitet, um die Bedingungen der lokal begrenzten Waffenruhe festzulegen.
Die seit Monaten abgeriegelte Kleinstadt Oleschky liegt auf russischem Besatzungsgebiet im Süden der Ukraine am Ufer des Dnipro. Die Stadt ist von der Versorgung abgeschnitten. Nach ukrainischen Angaben hält Russland dort etwa 2.000 Menschen fest. Hilfsorganisationen beklagen seit Langem die humanitäre Lage. Die Gebietshauptstadt Cherson in ukrainischer Hand ist nur neun Kilometer entfernt. Dazwischen verläuft die Front. Nach jahrelangem wechselseitigem Beschuss liegen Minen rund um Oleschky, ein Verlassen ist in alle Richtungen lebensgefährlich.
Alarm an Moskauer Flughäfen
Russlands größter Flughafen Scheremetjewo hat Passagiere wegen Drohnenalarms in Sicherheit gebracht. Während der Evakuierung war der Zugang zum Sicherheitsbereich aller Terminals nach Angaben des Flughafens eingeschränkt. Mitarbeiter unterstützten demnach Menschen dabei, sich an sichere Schutzorte zu begeben. Dafür holten sie auch Passagiere aus Flugzeugen. Inzwischen sei der Drohnenalarm wieder aufgehoben, die Passagiere würden die Schutzräume verlassen.
Auch die Luftfahrtbehörde Rosawiazija teilte am Nachmittag mit, dass der Betrieb an allen vier Hauptstadtflughäfen vorübergehend eingeschränkt sei. Wegen ukrainischer Drohnenangriffe kommt es schon seit Langem immer wieder zu Einschränkungen an den russischen Flughäfen. Seit Wochen häufen sich die Probleme allerdings. Flugzeuge kehren auf dem Weg nach Moskau um oder landen an anderen Flughäfen in Russland; Passagiere sitzen zeitweise fest.
Russland überzieht die Ukraine seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem brutalen Angriffskrieg. Die Ukraine greift als Teil ihres Abwehrkampfes regelmäßig Ziele im russischen Hinterland an. Anfang September hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass der russische Luftraum "faktisch" geschlossen werde. "Es wird einfach so viele Drohnen im russischen Luftraum geben, dass man dies berücksichtigen muss", sagte er damals.
Drohne trifft Handelsschiff vor Rumänien – ein Toter
Vor der rumänischen Schwarzmeerküste unweit der Grenze zur Ukraine ist nach Angaben von Rumäniens Präsident Nicusor Dan erneut ein Handelsschiff von einer Drohne getroffen worden. Ein Seemann sei ums Leben gekommen, neun seien gerettet worden, berichteten mehrere rumänische Medien unter Berufung auf die für die Rettungsaktionen zuständige Schifffahrtsbehörde in der Hafenstadt Constanta. Nach drei weiteren vermissten Seeleuten werde gesucht. Das Schiff sei gekentert und drohe zu sinken, berichtete das Innenministerium in Bukarest.
Staatspräsident Dan bezeichnete den Vorfall als weiteren "Eskalationsversuch Russlands" im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine. In diesem Kontext "ist ein Schiff von einer Drohne getroffen worden", sagte Dan im rumänischen Fernsehsender Digi24. Ob eine russische Drohne das Schiff traf, sagte Dan nicht. Zu dem Vorfall kam es 13 Seemeilen von Constanta entfernt im Schwarzen Meer und demnach knapp außerhalb der rumänischen Hoheitsgewässer, wie Medien unter Berufung auf die Schifffahrtsbehörde berichteten. Die Besatzung des unter der Flagge der Komoren fahrenden Schiffs – zehn Ukrainer und drei Aserbaidschaner – habe noch einen Notruf absetzen können.
Es ist das vierte Handelsschiff, das allein im Oktober vermutlich durch Drohnentreffer vor der rumänischen Küste verunglückt ist. Erst vor gut einer Woche waren im Abstand von wenigen Tagen zwei Handelsschiffe nahe Sulina an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer von Drohnen getroffen worden. Anfang Oktober war zudem ein weiteres Schiff mit ukrainischem Getreide nahe dem rumänischen Donau-Schwarzmeer-Ort Sfantu Gheorghe betroffen. In den vergangenen Tagen gerieten auch mehrere Schiffe in Schwarzmeer-Wirtschaftszonen des Nachbarlands Bulgarien ins Visier. Beide Länder verlangen deswegen von der Nato mehr Unterstützung für die Sicherheit im Schwarzen Meer.


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