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Ukraine-News | Russische Angriffe treffen Odessa

50 minutes ago 5

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Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Russische Angriffe treffen Odessa


Aktualisiert am 26.09.2026 - 22:57 UhrLesedauer: 28 Min.

Ein Bürogebäude brennt nach einem russischen Drohnenangriff im Zentrum von Odessa. (Archivbild)Vergrößern des Bildes

Ein Bürogebäude brennt nach einem russischen Drohnenangriff im Zentrum von Odessa. (Archivbild) (Quelle: Michael Shtekel)

Heftige russische Angriffe auf Odessa. Ein kritischer Politologe wird in Russland festgenommen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

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Samstag, 26. September

Russische Angriffe treffen Odessa

Eine Serie russischer Angriffe hat die ukrainische Hafenstadt Odessa getroffen und dort für Opfer und Schäden gesorgt. Mindestens zwei Menschen seien bei den Attacken verletzt worden, berichteten die örtlichen Medien. An mehreren Orten seien Brände ausgebrochen, über der Stadt bildeten sich dichte Rauchwolken.

Bei den Attacken seien private Wohnhäuser, eine Produktionshalle sowie Lagerräume getroffen worden, teilte der regionale Militärverwalter Oleh Kiper am Abend auf Telegram mit. Zuvor hatte das russische Militär im Tagesverlauf zweimal einen Baumarkt in der Hafenstadt angegriffen.

Putin spricht mit serbischem Präsidenten Vucic über Ukraine

Der russische Präsident Wladimir Putin und der serbische Präsident Aleksandar Vucic haben in einem Telefonat über den Ukraine-Konflikt und die Zusammenarbeit im Energiesektor gesprochen, wie der Kreml mitteilte.

Ukraine: Haben Ölraffinerie in Ilsky im Süden Russlands angegriffen

Ukrainische Streitkräfte haben in einem nächtlichen Angriff die Ölraffinerie Ilsky in der südrussischen Region Krasnodar getroffen. Das teilt das Militär in Kiew mit. In einer Erklärung des Generalstab heißt es, dass in der Anlage ein Brand ausgebrochen sei.

Ukraine bittet um mehr Geld

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet die Partner der Ukraine um weitere 27 Milliarden Dollar für die Verteidigung. Die Verteidigungskosten seien gestiegen, sagt Selenskyj Journalisten über WhatsApp. Die Ukraine müsse im Oktober und November Drohnen bestellen, da sie sonst Anfang nächsten Jahres vor Herausforderungen stehen werde. "Jeder versteht, dass die Ukraine nicht allein sein kann und dass mehr in ukrainische Drohnen und Raketen investiert werden muss." Kiew habe die EU gebeten, einen Teil eines Darlehens vorzuziehen. Er habe dazu eine positive Antwort von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erhalten.

Politologe nach Duma-Wahl festgenommen

Wenige Tage nach der russischen Parlamentswahl ist der unabhängige Politologe Alexander Kynew in Russland festgenommen worden. Sein Anwalt bestätigte mehreren russischen Medien die Festnahme und kündigte an, dagegen vorgehen zu wollen. Einem Eintrag auf der Webseite eines Moskauer Gerichts zufolge wird ihm vorgeworfen, in großem Umfang illegal Drogen hergestellt, verkauft oder abgesetzt zu haben. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft. Kynew bestreitet demnach die Vorwürfe.

Kynew ist ein bekannter Politologe, der auf Wahlen und Regionalpolitik in Russland spezialisiert ist. Die Duma-Wahl am vergangenen Wochenende kommentierte er intensiv. Wann genau er festgenommen wurde, war zunächst unklar. Der letzte Post in seinem Telegram-Kanal erschien am Mittwoch. Auch darin ging es um die Duma-Wahl.

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Freitag, 25. September

Putin: Plane keine Aggression gegen Europa

Russlands Präsident Wladimir Putin hat beteuert, dass sich sein Land "nicht auf irgendeine Art von Kampf mit Europa" vorbereite. "Viele in Europa sagen, dass sie eine Aggression vonseiten der Russischen Föderation erwarten und dass sie sich deshalb selbst auf Kämpfe, auf einen Krieg mit Russland, vorbereiten müssen", sagte Putin am Freitag vor Journalisten in Sankt Petersburg. Er wolle jedoch nochmals unterstreichen, dass Russland keine Vorbereitungen für eine solche Aggression treffe.

Putin erklärte auch, er zweifle an einer Wiederaufnahme von Verhandlungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs. Ansätze, die auf eine "sogenannte Befriedung" und einen Vorschlag zur Wiederaufnahme von Verhandlungen zielen, lägen auf dem Tisch, das sei alles möglich, sagte er. "Aber nach allem, was sie getan haben, werden wir noch gründlich nachdenken, was wir als Reaktion unternehmen müssen", sagte Putin mit Blick auf ukrainische Gegenangriffe.

Die Ukraine kritisierte er insbesondere wegen ihrer Angriffe auf Russland während der Parlamentswahl am vergangenen Wochenende. Russland sei gezwungen, darauf zu reagieren. Putin selbst hatte im Ende Februar 2022 die großangelegte Invasion in die Ukraine befohlen.

Jeder dritte Abgeordnete: Krieg zieht in Duma ein

Der Krieg gegen die Ukraine prägt offenbar auch die neue russische Staatsduma. Das unabhängige russische Exilmedium "Meduza" hat nach der Wahl am vergangenen Wochenende die Biografien der voraussichtlich ins Parlament einziehenden Abgeordneten ausgewertet: Bei 148 von ihnen hat das Medium direkte oder indirekte Verbindungen zum Krieg gefunden. Das entspricht etwa einem Drittel der 450 Sitze.

Dabei geht unter anderem um Personen, die selbst an der Front waren. "Meduza" zählt 54 künftige Abgeordnete mit unmittelbarer Verbindung zum Krieg: darunter Kommandeure, Militärangehörige und Ärzte. Weitere 94 hätten etwa die Armee finanziert oder ausgerüstet, Soldaten ausgebildet, militärische Infrastruktur unterstützt oder Kriegspropaganda verbreitet. Unter den Gewählten sind zudem Personen, denen ukrainische Behörden Kriegsverbrechen vorwerfen.

Die Zahl liegt deutlich über der offiziellen russischen Statistik. Nach Angaben der Vorsitzenden der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, wurden 46 Teilnehmer und Veteranen der von Moskau sogenannten "militärischen Spezialoperation" in die Duma gewählt. "Meduza" fasst den Kreis jedoch wesentlich weiter und zählt auch Abgeordnete mit nachweisbaren Verbindungen zur Finanzierung und Unterstützung des Krieges. Die Analyse basiert auf der vorläufigen Zusammensetzung der neuen Duma. Die Zahl kann sich noch ändern, wenn einzelne Gewählte ihr Mandat nicht annehmen oder andere Ämter übernehmen.

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Russland: Dreiertreffen mit USA und Ukraine könnte bald stattfinden

Ein Dreiertreffen zwischen den USA, Russland und der Ukraine könnte russischen Angaben zufolge bald stattfinden. Es gebe dazu jedoch noch keine Einzelheiten, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte erklärt, dass ein solches Treffen auf technischer Ebene in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden könnte.

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