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"Neuer Trumpf auf Schlachtfeld": Iran droht Trump
Aktualisiert am 21.04.2026 - 11:39 UhrLesedauer: 2 Min.

Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf ist einer der mächtigsten Männer im Iran. (Archivbild) (Quelle: Hamed Malekpour/Khane Melat/dpa/dpa-bilder)
Um Mitternacht läuft die Feuerpause zwischen den USA und Iran aus. Das Regime in Teheran eröffnet den Poker um neue Verhandlungen mit markigen Worten.
Am Mittwoch endet die Waffenruhe zwischen den USA und Iran. Um neue Gespräche wird gerungen. Nun kommt eine unverhohlene Drohung aus Teheran. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf schrieb, an US-Präsident Donald Trump gerichtet, auf der Plattform X: "In den vergangenen zwei Wochen haben wir uns darauf vorbereitet, neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld auszuspielen."
Ghalibaf gilt als einer der mächtigsten Männer im Iran. Er ist seit 2020 Parlamentspräsident. Schon im Alter von 19 Jahren trat er der Revolutionsgarde bei, später wurde er zum Kampfpiloten ausgebildet. Danach stieg Ghalibaf zum Polizeichef auf und spielte 2003 eine zentrale Rolle bei der Niederschlagung der Studentenproteste im Iran. Nun bekräftigte er auf X: Der Iran akzeptiere "keine Verhandlungen im Schatten von Drohungen".
Ghalibaf spielte damit auf die US-Blockade des iranischen Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus an. Der Iran hatte die wichtige Schiffspassage nach Beginn der Kämpfe im Februar zuerst selbst abgeriegelt und damit weltweit einen Anstieg der Öl- und Benzinpreise ausgelöst. Am vergangenen Freitag öffnete das Regime in Teheran die Straße von Hormus. Aber nur für kurze Zeit, weil die US-Marine ein iranisches Schiff im Golf attackierte.
Bemühungen um neue Verhandlungen in Pakistan
Die Waffenruhe zwischen Iran und den USA läuft am Mittwoch aus. Trotz öffentlich herrschender Ungewissheit über eine neue Verhandlungsrunde soll die US-Delegation laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle "bald" in die pakistanische Hauptstadt Islamabad aufbrechen. Nach Informationen der "New York Times" und des Senders CNN wird aktuell erwartet, dass sich das Team um US-Vizepräsident JD Vance am Dienstag auf den Weg macht. Der lange Flug gäbe der Führung im Iran, die einer zweiten Verhandlungsrunde offiziell noch nicht zugestimmt hat, genügend Zeit, von Teheran selbst eine Delegation zu schicken.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, eine Teilnahme an dem "von den USA inszenierten Schauspiel" sei an die Erfüllung von Vorbedingungen geknüpft. Dazu gehöre unter anderem die Aufhebung der amerikanischen Seeblockade in der Straße von Hormus.


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