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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDie Huthis verstärken ihre Angriffe auf das Nachbarland Saudi-Arabien, auch ein wichtiger Luftstützpunkt soll getroffen worden sein. Der Iran dementiert jede Verwicklung.
Quelle: DIE ZEIT, AP, Reuters, ljk 14. September 2026, 11:35 Uhr
Die jemenitische Huthi-Miliz greift in Saudi-Arabien offenbar weiter großflächig an. Ein Sprecher der vom Iran unterstützten Miliz, Yahya Saree teilte mit, man habe einen groß angelegten Angriff auf den König-Chalid-Luftstützpunkt in Chamis Mushait ausgeführt. Er sprach von Vergeltung für saudische Angriffe auf Stellungen der Miliz im Jemen am Wochenende. In Reaktion auf vorangegangene Huthi-Angriffe hatte Saudi-Arabien in den vergangenen Tagen vermehrt Luftangriffe im Jemen geflogen.
Bei dem Angriff auf den Stützpunkt seien Dutzende ballistische Raketen und Drohnen eingesetzt worden, sagte Saree. Dabei habe man auf Hangars, Radarsysteme und Munitionsdepots gezielt. Al Jazeera berichtete von erheblichen Schäden, die durch die Angriffe verursacht worden seien. Eine offizielle Mitteilung Saudi-Arabiens liegt bisher nicht vor.
Der König-Chalid-Luftwaffenstützpunkt gehört neben dem König-Fahd-Stützpunkt zu den größten Militärbasen der saudischen Luftwaffe. Ihm gehören sieben Luftgeschwader an.
Huthis weiten Kontrolle im Jemen aus
Im Jemen selbst konnten die Huthis derweil ihre Kontrolle ausweiten. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, eroberte die Miliz zuletzt die Inselgruppe Hanish Islands im südlichen Roten Meer. Zuvor hätten sich die dort stationierten Regierungstruppen aus dem Gebiet zurückgezogen. Die Hanish Islands sind strategisch von Bedeutung, da sie nur rund 160 Kilometer von Bab al-Mandab entfernt liegen, über die die Huthis seit Kurzem ebenfalls die volle Kontrolle haben.
Der Iran dementierte angesichts des sich verschärfenden Konflikts jegliche Verwicklung in den Vormarsch der Huthis. »Der Iran mischt sich nicht in jemenitische Angelegenheiten ein«, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Esmail Baghai. Die vom iranischen Regime unterstützte Miliz nannte er »völlig unabhängige Akteure, die ihre Entscheidungen auf Grundlage ihrer eigenen Interessen selbst treffen.«
Baghai äußerte sich auch kritisch zu den vorerst abgesagten Gesprächen der Golfstaaten zur Straße von Hormus im Oman. Saudi-Arabien habe darum gebeten, das Zusammentreffen abzusagen, an dem auch der Iran teilnehmen wollte. Dabei hätten auch die jüngsten Entwicklungen im Jemen eine Rolle gespielt. »Das jemenitische Thema als Grund anzuführen, ist ein falscher Vorwand«, sagte der iranische Außenamtssprecher.


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