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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayIm Januar ist eine Frau in Berlin festgenommen worden, die mutmaßlich für Russland spioniert hat. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage erhoben.
Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, edd Aktualisiert am 14. September 2026, 12:08 Uhr
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen eine mutmaßliche Spionin Russlands erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft Ilona W. einer Mitteilung zufolge vor, einen Geheimdienstmitarbeiter in der russischen Botschaft mit Informationen versorgt zu haben. Sie wurde im Januar in Berlin festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Die Angeklagte betrieb der Mitteilung zufolge eine Marketingagentur in Berlin und war Vorsitzende eines Lobbyvereins. Dadurch sei sie gut in militärischen und politischen Kreisen vernetzt gewesen.
Spätestens seit Oktober 2023 habe sie Kontakt zu einem Geheimdienstmitarbeiter der russischen Botschaft in Berlin gehabt. Sie soll ihm mehrere Jahre dabei geholfen haben, sich ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Unter anderem soll sie ihn mit Informationen zu hochkarätigen politischen Veranstaltungen versorgt haben und ihm Zugang dazu ermöglicht haben, teilweise auch unter falschem Namen.
Außerdem habe die Deutsch-Ukrainerin vor dem Hintergrund des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine Informationen zur deutschen Verteidigungspolitik und Rüstungsindustrie eingeholt. Die Angeschuldigte sei damit hinreichend verdächtig, für einen Geheimdienst einer fremden Macht tätig gewesen zu sein, erklärte die Bundesanwaltschaft.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.


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