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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayMit dem steigenden Ölpreis verteuern sich auch Benzin und Diesel. Der Tankstellenverband warnt vor einem weiteren Preisanstieg und fordert eine Steuersenkung.
Quelle: DIE ZEIT, Reuters, bda 14. September 2026, 11:44 Uhr
Die Spritpreise könnten nach Einschätzung des Tankstellenverbandes in Deutschland bald auf drei Euro je Liter steigen. An den Autobahnen sei dies bereits der Fall, sagte Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverband (TIV) der Rheinischen Post. Er kritisierte insbesondere das Vorgehen der Mineralölkonzerne. »Es wird abkassiert. Und auch die Tankstellenbetreiber leiden unter den hohen Preisen.«
Zwar seien die Blockade der Straße von Hormus und der Konflikt mit den Huthi um die Meerenge Bab al-Mandab ein Problem, sagte Rabl. Doch sei der Anteil des Öls hierzulande aus der Golfregion vergleichsweise gering. »Da in den USA die Spritpreise gerade niedrig gehalten werden, müssen die Konzerne woanders das Geld verdienen«, sagte Rabl. »Und das ist bei uns, das ist in Europa.«
»Etwa die Hälfte dessen, was wir bezahlen an der Tankstelle, geht in den Steuersack«, sagte Rabl weiter. Dabei ließe sich eine spürbare Reduzierung der Preise durch eine Absenkung der Mehrwertsteuer erreichen. »In der Schweiz gibt es bereits ein Einsehen, dort ist nämlich die Besteuerung nur sieben Prozent – und damit werden Sprit und Mobilität wie Essen, Trinken, Brot, Butter besteuert.«
E10-Superbenzin auf Allzeithoch – Diesel kurz davor
Über das vergangene Wochenende stieg der Preis für Superbenzin der Sorte E10 auf einen neuen Höchststand. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter 2,273 Euro, wie der ADAC mitteilte. Das waren 1,7 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für Diesel stieg sogar um 3,5 Cent. Ein Liter kostete am Sonntag im Tagesschnitt 2,404 Euro und war damit nur noch 4,3 Cent von seinem Rekord aus dem April entfernt. Noch am 30. August war E10 um gut 12 Cent billiger als am vergangenen Sonntag, Diesel um gut 20 Cent.
Die Rohölpreise stiegen an diesem Montag um mehr als zwei Prozent auf bis zu 107 US-Dollar je Fass (159 Liter). Hintergrund sind Angriffe auf die wichtigsten Öltransportrouten der Region, die Sorgen vor Engpässen bei der weltweiten Energieversorgung verstärkten. Am vergangenen Wochenende musste der weltgrößte Ölexporteur Saudi-Arabien nach Drohnenangriffen eine wichtige Pipeline abschalten. Iranische Attacken auf Schiffe im Golf schürten zudem bei Anlegern Verunsicherung.
Hinzu kommt, dass ein für diesen Montag geplantes Außenministertreffen der Staaten am Persischen Golf im Oman doch nicht stattfindet. Berichten zufolge war eigentlich geplant, dass bei dem Treffen der Iran und der Oman eine Vereinbarung im festgefahrenen Konflikt über die Straße von Hormus vorstellen wollten.


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